Facts 2.0 hat leider verloren
Tja, leider hat es nicht gelangt für Facts 2.0. Der Big Brother Award ging dieses Jahr noch an die Konkurrenz. Dabei hat der Facts-Geschäftsführer doch wirklich alles versucht, um die Jury noch auf der Zielgeraden in seinem Sinne zu beeinflussen. Chancen hätten durchaus bestanden, da die Preisträgerin Securitas schon vor Wochen verlauten liess, sie wolle die gewürdigten Praktiken nicht fortführen. Christoph Lüscher hingegen beharrt auf der Rechtmässigkeit seiner Schnüffelei. Er greift sogar zu einer ganz offensichtlichen Lüge. Wir hier nennen das eine Fick-Dich-Lüge: “Du siehst, dass ich lüge, kannst es aber nicht beweisen”.
Nun, dass die ominösen 32/17′000 nicht stimmen können, lässt sich leicht nachweisen: Wenn ein Postfach geöffnet wird, wird ähnlich wie in einem Blog nicht einfach eine bestimmte Nachricht angezeigt, sondern ein ganzer Rattenschwanz, je nach Länge der einzelnen Nachricht sind das zwischen so 5 und 10 – oder noch mehr.
Nicht nur keine Reue, keine Entschuldigung, kein “Wir werden das in Zukunft nicht mehr tun”. Nein. Es wird sogar der Leiter Unternehmenskommunikation der Tamedia mit dieser erfundenen Zahl munitioniert, und dieser traut sich tatsächlich mit diesem Unsinn an die Öffentlichkeit.
Also, gute Chancen für Facts im nächsten Jahr. Vielleicht plaudert ja mal ein Whistleblower bei Ugugu? Die Internet-Adresse www.bigbrother.ch hat der Kandidat jedenfalls bereits für sich reserviert. Kein Kohl! Hier musst du kucken, he, voll krass, Mann, sach ich mal… (Originalmonolog aus der TV-Sendung)

Also, dann, tschüss, bis im nächsten Jahr!
Hier nochmals die Links zur Facts-Story in der richtigen Reihenfolge:
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Nachtrag





Radio la Triperie:

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Kommentar von uertner — 22. Oktober 2008 @ 10:34
Das mit der Domain ist einfach zu komisch: Realsatire.