La Triperie
Bruder Bernhard liebt Französisch. Und Innereien: Kutteln, Kalbsgekröse, Hühnermägen und -Hälse, Andouillettes. Der Blogsoftware von Wordpress geht’s übrigens genau so: Dies sind die Vorschläge für Tags, die sie beim Schreiben dieser Einführung mir macht!!!
In Frankreich gibt’s die Boucherien für’s normale 08/15-Fleisch und für unsereiner die Triperien, also der Kuttelnhändler! Diese Läden führen ausschliesslich Innereien. Und die Branche ist offensiv und kreativ: Les tripes c’est chic!
Meine Empfehlung für’s Wochenende:
- Auf dem Wochenmarkt beim Geflügelhändler ein Kilo Poulethälse und -Mägen gemischt einkaufen
- Grosszügig mit einer Marinade aus Olivenöl, Knoblauch, Sojasauce und Currypulver bepinseln
- Wenn Du Zeit hast, ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank – ist aber nicht so wichtig
- Auf einem grossen Kuchenblech oder in einem offenen Bräter in den Ofen stellen, vorgewärmt oder auch nicht, ist egal. Temperatur so um die 180 Grad.
- Während des Garens die Teile immer wieder mit der Marinade bepinseln
- so ungefähr eine Stunde im Ofen lassen, immer wieder kontrollieren, dass die Sache nicht anhockt oder verkrustet. Notfalls Hitze nach unten oder oben regulieren.
- Mit einem italienischen Tischwein (Doppelliter) und frischer Baguette auftischen – für Vegetarier zusätzlich mit einem kleinen gemischten Salat (Rüebli, Fenchel, Tomate, Löwenzahn, Sellerie, Randen)





Radio la Triperie:

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Kommentar von Matthias — 11. September 2008 @ 06:43
Das klingt verlockend! Aber hier in Bern wird’s wohl kaum eine Triperie geben. Muss mich mal beim nächsten Frankreichurlaub umsehen… dann werde ich aber vermutlich alleine essen müssen
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Kommentar von Bruder Bernhard — 11. September 2008 @ 06:55
@Matthias: nana abwarten. Werde vor deinen Ferien noch mein Rezept “faux crevettes” rausrücken. Da können auch die kleinen Rangen nicht widerstehen.
Macht man natürlich mit Kutteln!
Kommentar von Matthias — 11. September 2008 @ 08:18
@Bruder Bernhard: Darauf bin ich gespannt!