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La Triperie - Bruder Bernhard
steht ein für die Inneren Werte!!!

11. Oktober 2008

Bruder Bernhards Antwort auf die Krise!!!

Langsam beginnt der Nebel sich zu lichten – ich wandere entlang hoher Berge, noch ist nichts zu sehen, aber meine tiefempfundenen Gedanken sind bei euch, euch Menschen da unten, Frauen, Manne, Kinder, Hunde, in den Niederungen des Alltags, wo hinter jeder Ecke ein neues Problem, eine neue Botschaft Hiobs …. Sorry, falscher Anfang – ich bin einfach kein Schriftsteller, die Tiefe will sich nicht einstellen. Also, mit der Tür ins Haus:

Die Lösung ist gefunden!!! Fürchtet euch nicht, denn wir haben das alles schon mal erlebt, und haben es vorbildlich gemeistert. Und unser Bundesrat entpuppt sich als geniales Team von Krisenmanagern!!!

Zunächst: Gestern Freitag konnte ich lesen, es sei nun alles gesagt zur Krise, nun solle man entweder schweigen oder Zuversicht verbreiten, denn genau daran mangle es eigentlich. Die ganze Krise ist Psychologie!!! Deshalb schon mal ein Bravo unserem Bundesrat: Er lebt schon seit Wochen nach genau dieser Maxime. Er ging sogar so weit, den federführenden Bundesrat Merz durch eine vorgetäuschte Herzattacke hinter die Kulissen zu verschieben – genialer Schachzug, wirklich. Denn wie gesagt: Die Krise wäre keine, wenn nicht so ein Riesengstürm drum herum gemacht würde. Geld abziehen von der UBS: blöder können die Schweizer wirklich nicht mehr sein – den Ast absägen, auf dem alle sitzen, also wirklich, mir bleibt die Sprache weg!!! Macht die UBS Konkurs, haben wir hier isländische Verhältnisse, gopf!!!

Aber das macht überhaupt nichts, denn wie gesagt, die Lösung ist gefunden!!! Und es ist eine doppelte Lösung, die zwei oder sogar drei Fliegen mit einer grossen Klappe erschlägt.

Das erste Problem ist, dass die Schweiz laut Herrn De Weck, einem sehr gebildeten Mann, sich die Grossbanken eigentlich gar nicht leisten kann, da die auf dem Spiel stehenden Summen die finanziellen Möglichkeiten unseres Landes schlicht übersteigen. Lest selber im Magazin vom 4. Oktober.

Das zweite Problem ist, dass die Landwirtschaft sowieso schon lange nicht mehr die Rolle spielt, die sie noch in den Goldenen Fünfziger Jahren spielte, als der Sonderfall Schweiz noch nicht mit Spott überhäuft wurde, als wir Schweizer noch etwas galten in der Welt!!

Die Lösung ist einfach: Mehr Landwirtschaft tut not!!! Und zwar Gemüseanbau, denn die Fleischwirtschaft hat ihren ideellen Bankrott bereits hinter sich – nur hat es noch niemand gemerkt. Ich werde darauf später eingehen.

Man sollte eben öfters die Karrierebeilagen der Tageszeitungen lesen!!! Diese gehören beileibe nicht sofort ins Altpapier, wie das ein Grossteil der Leser hier bestimmt jetzt denkt. Nein. So entnehme ich jetzt einer solchen, dass im Vallée de Joux jährlich 3 Millionen Autokilometer eingespart werden, was einer Reduktion von nur 270 Autos pro Tag entspricht, die nicht mehr zur Arbeit pendeln – weil die Fabrik Jaeger-Le Coultre dort hinten keine neuen Parkplätze bauen konnte und so ein Mobilitätskonzept für ihre Angestellten förderte, welches den Unsinn der 1,1 Personen, mit denen ein Pendlerauto normalerweise bestückt ist, bekämpft.


Also haben die Grünen doch recht, muss ich jetzt eingestehen: Weniger Parkplätze bauen, innovative Lösungen suchen!!!

Bruder Bernhards innovative Lösung:
Zurück in die Vergangenheit. Zurück zur Anbauschlacht!!! Wir wollen unseren Friedrich Traugott Wahlen wieder haben!

Während des 2. WeltKrieges wurden in der Schweiz die Väter an die Front geschickt, Frauen und Alte blieben daheim und rissen die Erde von Pausen-, Sport- und sonstigen -Plätzen auf, um dort Kartoffeln zu pflanzen, die Bevölkerung zu ernähren. DAS MÜSSEN WIR WIEDER MACHEN! Rechne: Wenn die Sitzplätze in den Autos endlich wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung zugeführt würden, statt als Ablage für Blackberry, leere Bierflaschen und miese Gratiszeitungen zweckentfremdet zu werden, könnten wir DREI VON VIER PARKPLÄTZEN aufheben!!! Ja, bei Gott: Das müssen wir aber SOFORT tun. Die Krise wartet nicht!!! Und dann pflanzen wir dort Kartoffeln!!! Oder noch lieber den weissen Mais, den es bis jetzt erst im Rheintal gibt – der ist so was von köstlich, und der daraus gewonnene Türkenriebel eine absolute Delikatesse – vielleicht verrate ich hier mal das Rezept…

Jetzt dürft ihr selber nachzählen, wie viele Probleme durch diesen Vorschlag gelöst werden: Verkehrs-, furzende-Rinder-, Einkommens-, Betonierung-der-Landschaft-, etc-Probleme werden dadurch gelöst. Und die Schweiz wäre endlich wieder wie früher: Besser als andere anderen, ein Sonderfall, eine Insel im Reich des Bösen!!!

Abgelegt unter: BB erklärt die Welt, Essen — Tags:, — Bruder Bernhard @ 11:51

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