Bigotte Schweizer
Das hätte ich jetzt nicht erwartet: Dass diese Minarettsverbotsinitiative angenommen wird, und das so deutlich. Wenn man sich vor Augen führt, wer alles für diese Initiative getrommelt hat, ist es allerdings kein Wunder:
- ‘Feministinnen’ wie die freisinnige Julia Onken sahen in Minaretten Schwänze und machten ein Riesentamtam daraus
- von SVP über PNOS bis zu den ganz obskuren rechten Gruppierungen waren sowieso alle für das Verbot
- dem Defensivschweizer und seiner vermummten Frau ist sowieso alles Fremde suspekt
- die Heilige-Schrift-Fetischisten der Missions-, Ur-, Frei-, Heils- etc. -Kirchen
- und zu guter Letzt kommen noch all die Bauchnabelhorcher, die dafür plädierten, einem unguten Gefühl ungeniert Ausdruck zu geben. Ich bin fast sicher, die haben den Ausschlag gegeben, weil sie das JA salonfähig gemacht haben
Eine saubere Gesellschaft….
Wir wollen nicht vergessen: Auch Christen fordern gerne ein alttestamentarisches Strafgesetzbuch, unterdrücken ihre Frauen wo’s nur geht (ist halt nicht mehr so einfach wie noch vor ein paar wenigen Jahren) – ach, was will ich noch mehr aufzählen, ist ja sinnlos, alles ist gesagt, es wurde entschieden in voller Kenntnis der Verhältnisse.
Diese Haltung schadet der Schweiz mehr als all die so gern angeprangerten Abzockler und Hochrisikobankler.
Und wenn ich jetzt etwas nicht hören will, dann sind das die scheinheiligen Kommentare wie ‘Jetzt ist die Politik gefordert’ – denn die Politik, das sind nicht einfach die Politiker, an die man das Scheitern dann so wohlfeil delegiert, die Politik, das sind wir alle, und vor allem sind es diese Politikforderer.
Ein bisschen ist mir schlecht.





Radio la Triperie:

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Kommentar von Zappadong — 29. November 2009 @ 18:22
Doch, BB, man konnte es von Weitem kommen sehen, dieses Ja, wenn man sich auch nur ein bisschen umgehört hat. Von einer “Überraschung” zu sprechen, wie das heute einige Politiker getan haben, zeugt von Welt(Schweiz)Fremdheit.
Und vielleicht führen wir jetzt endlich die Debatten, die wir nicht für nötig zu führen befunden haben.
Kommentar von Matthias — 29. November 2009 @ 18:25
Es ist eine Politik der Angst. Die Angstpolitiker sind halt einfach Meister darin, ein Feindbild nach dem anderen abzugrasen.
Wem seinerzeit die “Tschinggen” keine Angst gemacht haben, den hat’s vielleicht bei den “Drogen-Tamilen” erwischt. Wer auch von “Drogen-Tamilen” nicht beeindruckt war, dem hat’s bei den “Jugos” ausgehängt. Wer sich selbst davon nicht verängstigen liess, der hat dann der Verwahrungsinitiatie für “diese Pädophilen” zugestimmt. Wem selbst dieses Feindbild nichts anhaben konnte, der hat nach mehreren Jahren “War against Terror” jetzt vielleicht doch endlich Angst bekommen, diesmal halt vor der “schleichenden Islamisierung”.
Früher oder später erwischt’s halt jeden, wenn man nur schön das Feindbildkarussell kreisen lässt. Auch wir sind davor nicht gefeit.
Kommentar von Zappadong — 29. November 2009 @ 18:42
@Matthias: Darum sollten wir endlich die Debatten zu diesen Themen führen und nicht jeden, der anders stimmt und denkt, als man es gerne hätte, in der Paranoiden- /Rassisten – / Ausländerfeindlichkeitsecke versorgen und als irren Bünzlischweizer abtun, sondern ZUHÖREN und vor allem ERNST NEHMEN.
Sogar in der (wie ich gedacht hatte toleranten) virtuellen Beiz drüben kam ich mir vor wie eine leprakranke Irre, als ich meine Argumente in Bezug auf die Minarettinitiative vorbrachte. Und ich sage noch einmal, was ich dort x-Mal gesagt habe: Durch das Nichternstnehmen und Abtun von vorhandenen und gefühlten Problemen drängen wir nämlich die Menschen genau in die Ecke, aus der sie sich dann an Abstimmungssonntagen wehren und “zur grossen Überraschung” in ihrer grossen Anzahl sogar zu gewinnen vermögen.
Wenn diese Abstimmung etwas Gutes bringen kann, dann eine sachliche Auseinandersetzung mit bestimmten Tabuthemen.
Kommentar von flöschen — 29. November 2009 @ 18:50
Danke für diese Betrachtungen. Für heute habe ich mich genug aufgeregt, morgen geht es dann an die differenzierte Betrachtung. Dass diese Abstimmung aber komplett ohne Fakten dafür mit viel Armageddon-Gedöns auskam, stimmt mich nicht zuversichtlich für die kommenden Diskussionen …äähh… Gegröle zu diesem Thema.
Kommentar von Luzi — 29. November 2009 @ 18:51
@zappadong:
Ich bin gerade per Zufall auf diese Seite gestossen und wollte deinen kurzen Beitrag nicht unkommentiert lasen:
Ich denke nämlich sehr wohl, dass man von einer grossen Überraschung sprechen kann. Es zeigt sich sehr oft, dass man nicht von den Aussagen von Personen aus dem eigenen Umfeld auf das Resultat einer politischen Abstimmung schliessen kann. Denn so breit das Umfeld auch immer ist, es ist niemals repräsentativ. Die einzigen einigermassen vertrauenswürdigen Daten die wir haben kommen aus den SRG-Umfragen, die meist nicht schlecht sind. Deshalb kann man sehr wohl von einer grossen Überraschung sprechen. Also ich war jedenfalls überrascht.
Kommentar von David — 29. November 2009 @ 19:05
@Zappadong: Wie soll man eine diffuse Angst ernst nehmen? Wenn es wirkliche Probleme gibt, dann sollen diese, die ein solches Problem mit irgendwas haben, einen Lösungsvorschlag für diese Probleme machen. Das Minarettverbot ist kein Lösungsvorschlag für gar nichts. Ich habe von Verbotsbefürworterseite noch keinen konkreten Vorschlag gehört, was man denn ändern soll. Sorry, aber dann kann man sie auch nicht ernst nehmen. Man könnte sie nur ernst nehmen, wenn man beginnen würde, gegen Muslime zu wettern. Da wird es aber brandgefährlich.
Kommentar von tinu — 29. November 2009 @ 19:19
Bigott? Wollte ich schon lange mal nachschlagen… scheinheilig, genau! Und ein bisschen scheinheilig ist es auch, sich jetzt im Entsetzen zu suhlen. Ich glaube nicht, dass es die Argumente dafür waren, die den Ausschlag gaben. Eher sogar die, dagegen. Die Stilisierung zur Anti-Islam-Initiative rekrutierte gerade diesen Bevölkerungsteil. Den Unentschlossenen wurde kein besseres Argument geliefert als “das tut man nicht” oder “was soll das Ausland von uns denken”. Ich befürchte einfach, dass unsere Qualitätsjournis nicht locker lassen, bis sie im hintersten Hindukusch einen Idioten finden, der den Jihad gegen die Schweiz ausruft, ohne wirklich zu begreifen, was man ihm erzählt hat.
Kommentar von Zappadong — 29. November 2009 @ 19:25
Oh, es sind nicht nur diffuse Ängste. Es sind ganz konkrete. Müsstest vielleicht einmal den Leuten zuhören, David. Ich komme aus einer Arbeiterfamilie, ich kenne Arbeiter und höre ihnen zu. Ich habe Kinder und erlebe den Schulalltag und höre anderen Eltern zu.
Für diese Menschen ging es in der Abstimmung nicht um Minarette, sondern um viele kleine und grosse konkret Erlebte Ungerechtigkeiten in unserm ach so toleranten und integrativen System. Aber wenn diese “Defensivschweizer mit ihren vermummten Frauen” ihre Wut über die erlebten Ungerechtigkeiten formulieren, dann erhalten sie den Stempel “rassistische Schweizer”. Also halten sie – ausser in privatem Rahmen – die Schnauze, machen die Faust im Sack und gehen dann halt nicht so abstimmen, wie du das gerne hättest.
Vielleicht sollten wir endlich einmal nicht jede Minderheit unhinterfragt mit Integrationsmassnahmen zudecken und gleichzeitig die Probleme und Nöte unserer eigenen Büezer nicht ernst nehmen (weil das ja nur “Defensivschweizer mit ihren vermummten Frauen” sind, denen man sowieso nicht zuhören muss).
D.h. Es hört ihnen schon jemand zu. Die von der SVP. Die wissen genau, wo den “Defensivschweizer mit seiner vermummten Frau” der Schuh drückt. DAS macht mir Angst. Das Abstimmungsresultat von heute war eine Folge davon. Und wenn wir weitere solche “Überraschungen” erleben wollen, müssen wir einfach weiterhin nicht zuhören.
Kommentar von Mara — 29. November 2009 @ 19:51
Was mich entsetzt, dass alle Befürworter der Initiative, gerade auch wenn man die Ängste ernst nahmen, nicht anderes zu bieten hatten als diffuse Möglichkeiten und wenn und aber.
Auf Argumente folgte nur, ihr nehmt unsere Ängste nicht ernst. Ich nehme sie sehr ernst – sie sind diesselben die ich auch habe. Aber Ängste sind kein guter Ratgeber von Entscheidungen, wenn man sie nicht analysiert.
Die muslimischen Gemeinden haben es sicherlich verpasst in dieser Diskussion offen zu ihren eigenen Positionen zu stehen. Aber hier ging es ja auch eigentlich kaum um Religion, wer weiss in der Schweiz wirklich um muslimische Positionen. Die ganz Abstimmung war ein Sammelbecken der Unzufriedenen – ein paar Rassisten, ein paar Islamophobe, Ausländerfeinde, Angst vor Fremden Unbekannte, allgemein Besorgte um Veränderungen der Gesellschaft…etc. Und Angesichts davon, dass alle Befürworter stetig nur von Ängsten sprechen und wenig von Argumenten fällt es verdammt schwer zwischen ihnen zu unterscheiden.
Kommentar von Bruder Bernhard — 29. November 2009 @ 20:35
@….
wir können jetzt die debatte nochmals aufwärmen, ned wahr. mich erschreckt, wenn leute wie zappadong die probleme, die ihre kinder mit bosnischen jugendlichen haben, durch ein ja bzw. leer zur initiative für ein minarettverbot in der verfassung lösen wollen, bzw. diesen problemen ausdruck geben. ich kann mir einfach nicht helfen: da wird mit dem feuer gespielt, und jetzt habt ihr gewonnen – aber der lösung des problems ist man grad gar keinen schritt näher gerückt. und nun von ‘endlich hört man uns zu’ zu reden – also, hier wird zuhören mit ‘zu populistischen massnahmen greifen’ verwechselt. es ist einfach nicht wahr, dass niemand zuhört. es gibt halt blöderweise keine einfache lösung für diese weltprobleme, die sich hier äussern.
@zappadong noch konkret: ich habe von den defensivschweizern mit ihren vermummten frauen geschrieben, aber nirgends von rassismus. pappkameraden aufstellen und die dann publikumswirksam niederschiessen gilt nicht.
ich stelle einfach fest, dass diese defensivschweizer bei den anderen sich selber finden. ihre frauen sind genau so vermummt, ist bloss keine burka, aber dieser ackermann-entlebuch-look erfüllt genau den selben zweck. diese defensivschweizer sollten zuerst vor der eigenen tür kehren, bevor sie die frauenunterdrückung im islam anprangern. es hätte dann nicht so ein scheinheiliges geschmäckle.
wenn ich jetzt noch den link zur waffenausfuhrinitiative mache, die angeblich wegen dem argument ‘bewahret die 5000 arbeitsplätze’ abgelehnt worden ist und mir nun vorstelle, wie viele arbeitsplätze möglicherweise durch diese diskriminierung der muslime gefährdet sein könnten, dann komme ich zum schluss, dass der schweizer wenigstens nicht käuflich ist – er stimmt wirklich gemäss seiner überzeugung ab, und die ist: waffenexporte sind gut, muslimen gehört eins auf den deckel.
Kommentar von David — 30. November 2009 @ 00:09
Zappadong, ich warte gespannt auf konstruktive Lösungsvorschläge, um diese Ungerechtigkeiten zu bekämpfen. Ungerechtigkeiten beseitigt man nicht, indem man neue Ungerechtigkeiten schafft.
Kommentar von Titus — 30. November 2009 @ 00:31
Das Schema, welches die SVP immer wieder anwendet (Angst schüren, aber bloss keine wirklich Lösung bieten, damit das Feindbild nicht weg ist), ist ja schon längst bekannt.
Warum sind die anderen Parteien immer noch so ratlos?
Kommentar von Zappadong — 30. November 2009 @ 08:15
Nein, im Moment ist mir grad nicht nach Aufwärmen der Debatte, resp. nach “Grölen”, ned wahr. Dazu fühle ich mich hier zu wenig ernst genommen.
BB, ich hatte auch noch andere Argumente für mein Leer-Einlegen als die Gewalt, von der ich im nahen Umfeld momentan betroffen bin. Man kann sie in der Beiz nachlesen, David (mir ist wie gesagt grad nicht zum Aufwärmen).
Kommentar von bobsmile — 30. November 2009 @ 08:18
Hach, überall Katerstimmung und Jammern auf höchstem Niveau. Der Bundeasrat übt sich in “Schadensbegrenzung” und die zersplitterten Initiativgegner reiben sich die Augen, man hätte halt zusammen arbeiten und nicht jeder für sich rhabarberhabarber ….
Emotionales hin oder her, ich habe rational abgestimmt. Die Initiative ist gegen geltendes Verfassungsrecht, Punkt. Der Bau von Minaretten wird, wie bei allen anderen Bauvorhaben, über das Gemeindebaurecht geregelt und gehört definitiv nicht in eine Verfassung, die das zwischenmenschliche Zusammenleben regelt. Oder habe ich da in dem knappen Initiativtext etwas überlesen?
Die Initiative ist doch gar nicht umsetzbar und damit reiht sie sich in all die anderen Rohrkrepierer wie Krankenkasseninitiative, Verwahrungsinititive, usw.
Pingback von Waffen und Türme › blog.flöschen — 30. November 2009 @ 08:53
[...] dass wir bigotte Schweizer zwar weiterhin Waffen in alle Kriege liefern, dafür aber gewisse Türme nicht mehr bauen [...]
Kommentar von BodeständiX — 30. November 2009 @ 09:51
Ich kenne Frau Zappadong nun seit fast 2 Jahren Bloggerleben. Und es ist für mich die EINZIGE Bloggerin, die sich getraut, Fragen zu stellen, Antworten zu finden jenseits aller gutmeinenden Ideologien. Es ist auch bezeichnend, dass hier ihr praktisch NIEMAND zuhört. Frau Zappadong hat TIEFGRÜNDIGES zu sagen, wenn MANN ihr denn zuhören würde. Doch MANN haut wie üblich munter drauflos: WIR sind die Guten, die anderen sind die Doofen. MANN verwendet einfach die üblichen pseudointellektuellen Phrasendrescherei, macht das tumbe Ackermann-Vögeli-Volk runter und erhebt sich gleichzeitig in den Stand der Unberührbaren. Ich verlasse im März gottseidank die Schweiz. Hier habe ich genug unter ‘intellektuellen Lächlern’ gelitten. Schauen wir mal in einem Jahr, wo sie sind… die Lächler…
Kommentar von Katharina — 30. November 2009 @ 10:03
Mir ist auch ein bisschen schlecht. Aber mehr wegen der Kriegsmaterialexporte. Bin masslos enttäuscht, dass diese Initiative so hoch abgelehnt wurde, Wirtschaftslage hin oder her.
Und das, was Frau Zappadong thematisiert, kann ich schon nachvollziehen. Wenn auch auf einer etwas anderen Ebene. Ich hatte schon beim Lesen ihres Blogs das Gefühl, dass es in diese Richtung geht. Und ich bin auch der Meinung, dass man solche Ängste ernst nehmen muss. Und dass man das thematisieren darf und soll. Lösungsansätze gäbe es auch, meiner Meinung nach, man müsste einfach psychologisch geschickt vorgehen. Ich hatte während der Minarett-Abstimmungsdebatte oft ein flaues Gefühl im Magen. Wegen der Hetze und weil die Gegner der Initiative auch eine ziemlich schlechte Strategie verfolgten.
Doch ich betrachte das eben auch auf einer anderen Ebene. Und da wundere ich mich schon ein bisschen, was aus dem Spruch “Opium fürs Volk” geworden ist. Seit wann sind die Genossen Religionsschützer??? Liest von euch eigentlich noch jemand Marx oder Lenin? Ok, Marx schreibt nicht gerade leicht verständlich, aber was er schreibt, das ist doch gerade jetzt wieder ziemlich aktuell! Er hat das ziemlich gut vorausgesehen. (Wenn ich ihn richtig verstehe…) Oder sind die beiden abgeschrieben, weil der Kommunismus abgeschrieben ist? Was soll dieser ganze übertriebene Schutz für die Religionen? Ich habe hier noch das Buch “Gruppierungen mit totalitärer Tendenz” von Hugo Stamm. Und erinnert ihr euch noch an “Life of Brian”? Wie war das mit Uriella? Und Scientology? Ich halte Religionen für potenziell gefährlich. Ich meine, jeder kann doch behaupten, er würde Botschaften von Gott bekommen. Und die Theokratie hat auch den “Vorteil”, dass man seine Handlungen nicht logisch erklären muss. Gott hats gesagt, basta. Und wenn du das nicht glaubst, kommst du in die Hölle.
Nee, nee. Das ist nicht meine Schiene. Aber mit einem Anti-Minarett-Gesetz liegt man bei diesem Thema völlig daneben. Das ist auch nicht meine Schiene. Trotzdem sollte man bei Religionen sehr vorsichtig sein. Und man sollte bei allem sehr vorsichtig sein, das den Charakter einer Religion annimmt. Siehe kommunistische Staaten und die Kommunistische Partei im Ostblock. (Das Lied “Die Partei hat immer recht.”) (Schade, die haben eine historische Chance vertan.)
Religiöse Gefühle sind höchst irrational. Und das mag ich nicht. So jedenfalls nicht.
Kommentar von Mara — 30. November 2009 @ 10:40
@zappadong volkskultur
Wirklich war das so? Ich kann mich sehr wohl erinnern, dass über die Besorgnisse diskutiert wurde – und auf die Frage, was diese Sorgen mit der Religion zu tun hatten keine Antwort kamen. Diese Jugnedliche haben seltenst Ahnung von Islam, und lehnen die geglückte stille Integration ihrer religiösen Mütter und Väter ab. Wem wurde jetzt öffentlich attestiert nicht willkommen zu sein?
Kommentar von David — 30. November 2009 @ 11:05
Ich finde es einen sehr billigen Vorwurf: «Ihr nehmt uns nicht ernst». Kann sein, dass manches das so empfinden. Es ist aber auch eine Ausflucht, um nicht bei sich selber überlegen zu müssen, was denn genau abgeht. Ich halte überhaupt nichts von Gut- und Böse-Einteilungen. Weder ich noch du noch Muslime noch Christen noch Befürworter noch Gegner sind irgendwie moralisch besser als andere. Mir geht es einzig und allein um die Lösung von Problemen. Die Minarettgegner nannten Probleme, die wenig mit dem Islam und gar nichts mit Minaretten zu tun haben, geschweigen denn mit einem Verbot gelöst werden könnten. Ich schliesse daraus, dass es ihnen gar nicht um die Lösung der Probleme geht (für die wäre ich sofort zu haben), sondern darum, Härte gegen ein Feindbild zu zeigen. Das ist ein Spiel mit dem Feuer. Anscheinend haben sie nicht gemerkt, dass sie damit Leute tief verletzen, die eigentlich ihre Verbündete im Kampf gegen die realen Probleme sind. Damit entfernen wir uns von der Lösung der Probleme, statt auf eine Lösung hinzuarbeiten. Oder denkt ihr wirklich, ein Muslim beginnt sich nun mit der Schweiz und ihrer Kultur zu identifizieren? Psychologisch wird etwas anderes geschehen: Die Muslime fühlen sich selber nicht ernst genommen und ausgeschlossen, unerwünscht. Das ist eine denkbar schlechte Voraussetzung für eine Integration. Genau durch solche Plakate und Volksentscheide entsteht Segregation.
Fakt ist, dass jene Städte, die ein Minarett haben (Winterthur, Zürich, Olten, Genf), die Minarettinitiative abgelehnt haben. Fakt ist auch, dass diese Städte einen hohen Anteil an Muslimen haben. Hingegen haben Agglomerations- und Landgemeinden, die viel weniger Muslime haben, die Initiative wuchtig angenommen. Das zeigt mir, dass eben doch in erster Linie diffuse Ängste und nicht rationale Probleme den Ausschlag gaben. Man könnte den Spiess auch umdrehen und sagen, die Landmehrheit nimmt die Städter nicht ernst.
Ich fordere eine Rückkehr zum lösungsorientierten Ansatz. Ich fordere, dass nach den wirklichen Ursachen von den einzelnen Problemen gesucht wird (man wird sie nicht im Islam finden) und diese dann zielgerichtet ausgemerzt werden. Das ist die einzige Möglichkeit, den Leuten auf beiden Seiten wirklich gerecht zu werden – ein «Zuhören» à la SVP wird hingegen keiner Seite gerecht.
Kommentar von Katharina — 30. November 2009 @ 11:15
Also, von Mara fühle ich mich jetzt auch ein bisschen angesprochen. Ich sagte ja: Andere Ebene. Irgendwelche Gasta-Rapper-Kids, die gegen das Gesetz verstossen, haben mit dem Islam nicht zu tun. Das ist klar. Und so ein, ich sag mal Teenie-Monster, hat seine Street-Fighter-Manieren sicher nicht in einem anatolischen Dorf gelernt. (Ich kenne allerdings auch die Ursprünge eurer Diskussion nicht…)
Aber die Minarett-Initiative berührt für mich schon die Frage: Wie weit darf die Freiheit einer Religion gehen? Auch wenn so ein Gesetz keine Antwort darauf ist. Offenbar spiegeln sich in diesem Abstimmungsresultat ganz verschiedene Herangehensweisen und Überlegungen. Wer sie kennt, kann auch eine gute Strategie gegen Rassismus entwickeln. Da besteht noch grosser Diskussionsbedarf. Und am Ende der Diskussion könnte man das Gesetz dann einvernehmlich und in aller Freundschaft kippen. Ich weiss, Utopie…
Kommentar von Bruder Bernhard — 30. November 2009 @ 15:19
@zappadong:
“Aber wir können auch gerne eine andere Baustelle öffnen. Und zwar buchstäblich. Wissen Sie, was die „Büezer“, über diese Bevölkerungsgruppe reden im Zusammenhang mit Invalidenrenten? Ich komme aus dem Arbeitermillieu und habe Familienmitglieder, die in sogeannanten Dreckjobs arbeiten. Und es sind halt auch hier nicht einfach nur Vorurteile, mit denen herumgeworfen sind, sondern Urteile, welche sich im Laufe der Jahre aufgrund gemachter Erfahrungen sehr negativ in die Köpfe dieser Leute eingebrannt haben.
Und wenn ich mich hier gerade um Kopf und Kragen schreibe und meinen Ruf für immer ins Cyber-Nirvana schicke: Wollen denn gutmeinende Kreise nicht wissen, wie sich eine einheimische Familie fühlt, die keinen Legasthenieunterricht für ihr Kind gutgesprochen bekommt (allein in meiner engeren Familie gibt es zwei solche Beispiele – eines davon ist unser Sohn, dem man den Sprachfehler glatt abgesprochen hat, den er jetzt, mit 17 so langsam ablegt) und gleichzeitig zusehen muss, wie viel Förder- und Spezialunterricht ausländischen Kindern zugute kommt? Ich habe nichts gegen diesen Förderunterricht, im Gegenteil, aber wenn man gleichzeitig Schweizer Familie verwehrt, was andere bekommen, schafft man sich nicht unbedingt Goodwill.”
Ein bisschen lang, leider, das Zitat. Einer deiner Kommentare aus der beizzweinull. Richtig, es waren noch andere Argumente. Ihnen ist gemeinsam, dass sie die Verfassungsänderung gegen den Minarettbau mit Vorfällen begründen, die mit der Sache wenig zu tun haben. Es geht immer darum, dass gemäkelt wird, Ausländer hätten mehr Rechte oder mehr Vergünstigungen als Schweizer. Und es ist immer aus dem persönlichen Umfeld genommen und dann verallgemeinert.
Für eine Abstimmung solcher Tragweite ein weiches Fundament. Zu weich.
@bodeständix: ich habe von Defensivschweizern gesprochen, die besser mal vor der eigenen Türe kehren täten statt die Frauen anderer zu befreien. Dazu stehe ich, das halte ich aufrecht, da kannst du mich lange als intellektuellen Lächler abtun, der sich über andere stellen will. Wobei ich schon denke, der Fortschritt einer Gesellschaft lässt sich an der Stellung der Frau ablesen. Und da denke ich schon anders als der Defensivschweizer – ich würde sogar sagen, ich bin da ein bisschen weiter… Arrogant?
Kommentar von Hildebrandt — 30. November 2009 @ 15:45
Wenn es der Schweiz schadet, diese Initiative angenommen zu haben – so what? Die Schweiz wird ja eh ständig von allen Seiten kritisiert, vielleicht wird sie dadurch etwas weniger attraktiv für die Einwanderung, es gibt weniger Leute, es braucht weniger Autobahnen und man kann wieder in der 1. Klasse abends von Bern nach Zürich fahren, ohne stehen zu müssen. Ob sich die Fahrt dannzumal noch lohnt, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Die Androhungen von Vergeltung aus dem islamischen Raum werfen jedenfalls auch kein besonders gutes Licht auf diese Gesellschaften. Ein paar wirre Gedanken dazu habe ich mir notiert unter http://hghildebrandt.wordpress.com/2009/11/30/ali-kebap-sagt-zuruck-auf-die-alp-du-fremdschamer/
Kommentar von BodeständiX — 30. November 2009 @ 16:10
@Bruder Bernhard: Jawohl, ich habe mit den ‘intellektuellen Lächlern’ auch Dich gemeint – nicht nur. Dies bezieht sich allerdings lediglich auf die aktuelle Diskussion hier.
Das linke Geschwätz, das partout nicht wahrhaben will, dass wir auf einem Pulverfass hocken, machte ich übrigens jahrzenhntelang auch mit, ohne jetzt nach rechts rutschen zu wollen. Ich fühle mich einfach dem “Links-Rechts”-Nicht-Denken entwachsen. Arrogant? Vielleicht. Deshalb kann ich nachvollziehen, weshalb Frau Zappadong ein LEER eingelegt hat.
Dank des Berufes meiner Ehefrau haben wir viel Besuch von ‘Ausländern’ (grässliches Wort), die vielmals unter Tränen schamvoll erzählen, wie sie sich von den ‘intellektuellen Lächlern’ unterbuttern lassen (müssen). Nicht von ‘Defensivschweizern’, sondern von eiskalten, herzlosen Schweizer-Apparatschiks, welche sich v.a. aus ‘fortschriftlichen’ linken Kreisen rekrutieren… Fortsetzung wird in Kürze auf BodeständiX folgen.
Kommentar von Zappadong — 30. November 2009 @ 16:22
Ich weiss, dass ich nicht viel weiss. Aber trotzdem danke.
Kommentar von Bruder Bernhard — 30. November 2009 @ 16:25
@bodeständix: witzig, dass du mich jetzt mit eiskalten herzlosen schweizer apparatschiks gleich setzt. witzig, dass jetzt plötzlich die gegner der svp-initiative als unterbutterer von emi- bzw. immigranten da stehen. witzig, dass du denkst, das sei denken. nichts für ungut, aber als depp hinstellen lasse ich mich nicht gerne. vor allem, wenn es dafür einen solchen dreifach gequirlten logischen salto braucht.
auf die erzählungen bin ich aber gespannt.
Kommentar von Bruder Bernhard — 30. November 2009 @ 16:34
@hildebrandt: habe deinen beitrag noch nicht lesen können, aber zu deinem Kommentar hier: Wir wollen doch jetzt nicht den Fehler machen, alle Muslime in einen Topf zu werfen, bitte. Es gibt in jeder Gesellschaft Radikalinskis, die eine solche Steilvorlage genüsslich ausnützen. Nicht nur die Schweiz hat ihre Mörgeles.
Kommentar von BodeständiX — 30. November 2009 @ 16:48
@Bruder Bernhard: Verzeihung, wenn ich zu viel gequirlt habe. Ich habe heute so langsam einen wirren Kopf. Und ich unterstelle Dir überhaupt nicht, ein eiskalter, herzloser Apparatschik zu sein. Sorry, wenn Du das so aufgefasst hast. Nein, im Gegenteil: Ich schätze Dein Blog und Dein unkonventionelles Denken und Schreiben ungemein. Nur habe ich heute wohl ein paar Brocken von Dir in den falschen Hals gekriegt.
Kommentar von bobsmile — 30. November 2009 @ 17:04
Mannomann!
Warum wird das in den Bloghütten denn rund um das 57%ige Ja zur Minarettinitiative, von dem ich ja glaube, dass mind. 2% aus Versehen Nein, äh Ja, oder andersrum gestimmt haben, so gehässig?
Sind wir etwa alle etwas überfordert mit dem demokratisch gefällten Entscheid, dass nun in die das Zusammenleben in der Schweiz regelnde Verfassung der Satz “Der Bau von Minaretten ist verboten” gemeisselt wurde?
Möglicherweise.
Ich höre immer, dass die Initiative “ja gar nicht gegen die Minarette, sondern gegen die Islamisierung (sic!) gerichtet war.” Ja über was habe ich denn da jetzt abgestimmt? Nochmal: “Der Bau von Minaretten ist verboten.” und nicht die Zwangsheirat, das Verstümmeln von weiblichen Geschlechtsteilen, usw., dann hätte ich nämlich Nein gesagt, nein dann hätte ich Ja gesagt. Läck brummt mir der Kopf …
Kommentar von Mara — 30. November 2009 @ 17:17
@bobsmile
Darüber braucht nicht abgestimmt werden, das ist längst verboten…
Kommentar von Bruder Bernhard — 30. November 2009 @ 17:23
@bodeständix: schüttle die hand
Kommentar von Katharina — 30. November 2009 @ 17:46
Das ganze entbehrt ja nicht einer gewissen Komik. Ich meine, dieses Verbot ist doch eine absolute Schnapsidee! Ein Witz in einer Stammtischrunde, der es plötzlich irgendwie in die grosse Weltpolitik geschafft hat.
Weil offenbar viele ihren Frust in diese Abstimmung gepackt haben, viel Frust, der da gar nicht hingehört. Doch diesen Frust muss man trotzdem genau thematisieren und analysieren. Das ist nicht einfach alles “Rassismus”. Aber leider, wie BB das so richtig gesagt hat: “es gibt halt blöderweise keine einfache lösung für diese weltprobleme, die sich hier äussern.” Das stimmt. Daran muss man ernsthaft arbeiten, auch an sich selbst. Unter den Teppich kehren mit einem angewiderten “Rassismus, bäh” bringt nix.
Irgendwie hätte ich Lust, auf meine alten Tage noch in die Politik einzusteigen. Irgendjemand muss die Genossen ja zurück auf den Kurs von Marx und Lenin bringen! ;o) Das sind ja keine Götter, die Lehren von Marx oder Lenin kann man ruhig modifizieren, aber ganz vergessen sollte man sie auch nicht.
Kommentar von Bruder Bernhard — 1. Dezember 2009 @ 12:11
@katharina: nein, dieser Frust ist nicht einfach Rassismus. Das habe ich im Übrigen auch nie gesagt. Obwohl die Frage schon diskutiert gehört – aber ich will das Fuder jetzt nicht überladen. Was mich so wahnsinnig stört, ist das Vorhandensein dieses Frusts. Gopf, den Schweizern geht es doch so wahnsinnig gut, aber sie können einfach nicht aufhören, auf des Nachbarn angebliche Vorteilnahmen zu schielen – und ist der Ausländer, dann aber oha lätz. Dabei ist es doch obektiv gar nicht wahr, dass Schweizer im eigenen Land benachteiligt seien. Ich kann mir nur noch an den Kopf fassen!
Kommentar von Katharina — 1. Dezember 2009 @ 14:30
Hier geht es auch um Menschliches und allzu Menschliches. Um Geiz, Gier, Neid, Hochmut und vielleicht auch um Zorn. Wahrscheinich auf beiden und auf allen Seiten… Ich glaube immer weniger, dass wir uns entwickelt haben. Wir sind doch im Grunde unserer Herzen immer noch die alten Steinzeitmenschen geblieben, als es noch “Ugah-Ugah” hiess und alle im Pelz rumrannten. Ich nehme mich da nicht aus.
Im Kopf wüsste man es ja, aber da gibts doch auch noch den Bauch. Und da kommt die Gier her, der Neid – oder anders, vielleicht etwas altmodischer, gesagt: aus dem Herzen. Und da könnte man sich doch auch fragen: Warum sind diese Herzen – immer auf beiden Seiten – so kalt? Und sind sie es auch wirklich? Das klang jetzt fast schon ein wenig religiös, gell. Sorry!
)
Kommentar von Brockhaus — 1. Dezember 2009 @ 17:46
Das hauptproblem an der Geschichte ist das wir über eine Bau-Norm abgestummen haben, die meisten der Befürworter etwas ganz anderes gemeint haben. Über die Problematik des Verfassungsartikels kann man schon so lange diskutieren. Denn was ist wenn jemand nun einen runden Turm mit Spitzdach auf sein Haus stellen will? Oder anders gefragt, ist jeder Turm der kein Kirchturm ist oder Kamin automatisch ein Minarett? Da kommt noch einiges an Arbeit auf die Gerichte zu, zum Glück.
Aber eigentlich ging es ja darum:
Man stimte über Minarette ab aber meinte:
- Jugendgewalt und “Parallel”kultur und -gesellschaft junger Männer mit Wurzlen im Balkan. Gerade “meine” Generation der 20-30 Jährigen kann da genug Geschichten erzählen über diese Gruppe Leute. Die meisten haben einen unterschwelligen bis offensichtlichen Hass gegen die “Jugos”, und damit meint man nicht die Gastarbeiter sondern die gleichaltrigen mit ihrer Mode, ihren BMWs, Gel in den Haaren, ihrere Aggressivität wo schon ein falscher Blick genügt dass man Ärger am Hals hat usw. Fast jeder in meienr Umgebung hat hier schon negative erfahrungen gemacht. Um solche Gruppen macht man im Ausgang einen grossen Bogen.
Dies denke ich ist ein Hauptgrund weshalb sicher viele Junge für die Initiative gestimmt haben. Aus einem Gefühl der Machtlosigkeit un der Wut gegenüber der Gesellschaft und der Politik die hier versagt hat dieses Problem früh genug anzupacken.
- Angst vor der Islamisierung, vor Gewalt und Terrorakten (Madrid, London und natürlich New York). Angst davor, dass bald hier Zustände wie im dunkelsten Hindukusch herrschen. Dies mag vor allem für junge Familien ein Grund sein, mit einem JA ihre Angst auszudrücken dass ihre Töchter oder Grossstöchter dereinst in Burkas gewickelt werden.
- Und natürlich die ganze Angst und Wut über die Balkanraser, die Scheininvaliden und die allgemeinen Betrügereien und Ganuereien die scheinbar ja immer von Leuten mit Balkanhintergrund verübt werden. (Und damit automatisch auch Moslems sind …)
Diese Ängste denke ich meinte Zappadong unter anderem. Und ich kann das gut auch verstehen. Die “Classe politique” und vor allem die Linke verschliesst hier allzugerne die Augen vor den Gesellschaftlichen Tatsachen und überlässt das Kampffeld der SVP.
Wir dürfen aber nicht vergessen aus welcher Ecke die Initiative kommt. Schlüer und Waber verteidigen nicht eine Schweiz die ich mir wünsche. Für sie sind Rechte der Frauen und Minderheiten nicht erwünschenswert und wir müssen aufpassen was in Zukunft aus dieser Ecke noch alles kommt. Wir dürfen auch nie Vergessen dass
die Scheiz als letzes Land in Europa den Frauen das Stimm- und Wahlrecht zugestand (1990 oder 91). So viel fortschrittlicher waren sie im Appenzell auch nicht gegenüber den Islamischen Ländern.. (Jordanien 1974, Irak 1980, Iran 1963)
Kommentar von global — 3. Dezember 2009 @ 07:34
jetzt habe ich angst!
echt!
zum glück kann man nicht nur die wirtschaft globalisieren!
die menschheit wird irgendwann auch global sein!
ach ok, klar… die schweiz gehört und bleibt natürlich den wahren ur-schweizern!
aber um waffen zu exportieren nutzen wir die globale wirtschaft gerne!
bei gott, bigott!
läck ha ig ä schiiiiiisss ANGST!!!
Pingback von Wirtschaftskrise, Minarettverbot und Vollmond « bobsmile's blog — 3. Dezember 2009 @ 08:02
[...] Da geht es um direkte Demokratie, Vergleiche mit den Taliban, Abstimmungsfrust und -aufarbeitung, und den Blick in den Spiegel. [...]
Pingback von Advent – Zeit der realen sozialen Netze « bobsmile's blog — 9. Dezember 2009 @ 23:39
[...] zur Minarettabstimmung ja viel über die eigentlichen Ängste der Bevölkerung diskutiert (hier, hier und hier), doch es gibt auch die näher liegenden Ängste, die leider immer noch einem [...]