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La Triperie - Bruder Bernhard
steht ein für die Inneren Werte!!!

16. März 2009

Im Stall, bei die Ein-Trick-Ponies

Manchmal findet man manches total geil, dann plötzlich mal nicht mehr. Etwa das Pferd, das rechnen kann – bis man herausfindet, es kann eben nur das, aber nicht mal das – denn es rechnet ja gar nicht, es schaut dem Meister einfach aufs Maul, und so lange er lächelt, so lange klopft es, das Pferd – hört er auf zu lächeln, hört es auf zu klopfen.

So, diese Zeilen musste ich schon mal zu Beginn schinden, denn sonst wird mein langweiliger Beitrag ja überhaupt nicht voll. Justament so, wie jene Mark von Husslings (ein Autojournalist, glaube ich – den nichts kaputter macht als wenn man seinen Namen falsch schreibt. Behauptet er wenigstens. Weil das klingt ja so prominent….). Aber ich will ihn ja nicht kaputt machen, sondern was über die Ein-Trick-Ponies schreiben.

Zu den Ein-Trick-Ponies gehören: Mark von Husslings, die Weltwok (eine Zeitung), der Verlag Eichborn. Ein-Trick-Ponies bringen genau einen Trick, und der ist irgendwie so neu oder ungewohnt, dass sie damit früher oder später auffallen müssen. Von Hussling ist mir eher früher aufgefallen, deshalb könnte er für mich jetzt eigentlich aufhören mit seinem einen Trick und sich einen neuen einüben. Tut er aber nicht. Macht aber auch nichts. Denn seine Berichte erscheinen bei der Weltwok, ebenfalls ein Ein-Trick-Pony, wie gesagt, das mir eher früher aufgefallen ist und deshalb wohl unterdessen mich stink langweilt. Weshalb sie nicht mehr auf meinem “Radar” (Marcel Ospel, ein Bankangestellter) erscheint. Und so würde ich Von Husslings neuen einen Trick, so er denn mal einen fände, eh verpassen.

Von Husslings wichtigste Kulturleistung: Er hat aufgedeckt, dass Stars wie Maria Käri viel netter sein sollen als ihre sie eifrig abschirmende Entourage glauben macht. Und davon zehrt er jetzt seit gefühlten 10 Jahren (wahrscheinlich sinds bloss fünf?). Ich harre immer noch der nächsten Enthüllung: Dass die Stars genau dieses Bild von sich mit Husslings Hilfe aufgebaut haben, und er enthüllt das jetzt als zynisch, berechnend, oder besser, da solche Wörter nicht zu seinem übrigens nur angelesen wirkenden Ennui passen, als “profund proletarisch”!

Bis es soweit ist, ergötzen wir uns schon mal daran, dass der Verlag Zweitausendeins, der Husslings Buch vertreibt, die Weltwok als “Zwitter aus Spiegel und TAZ” bezeichnet.

Und der Eichborn Verlag? Dort gehörte es eigentlich hin, das Buch - aber darüber ein ander Mal. In 10 Jahren. Denn das hat schon Züge eines neuen Themas.

PS: natürlich war ich jetzt unfair. Von Hussling hat ja einen zweiten Trick eingeführt, vor gefühlten fünf Jahren. Welchen? Auflösung im Text “versteckt”.

Abgelegt unter: Kurz und gemein — Tags: — Bruder Bernhard @ 18:58

2 Kommentare

  1. Kommentar von Admiral Golowko — 25. März 2009 @ 20:17

    Ich nehme mal mit: den Herrn van Huisseling finden Sie doof…. und Sie schreiben seinen Namen absichtlich (!) falsch…um den Mann zu ärgern und um sich selbst interessant zu machen…Richtig?

    Aber in Wahrheit sind Sie nur ein armer und von Neid zerfressener Verlierertyp- während Herr van Huisseling nämlich mit seinem guten Namen für jedes Wort, das er geschrieben hat und noch schreiben wird einsteht, schaffen Sie es noch nicht mal wenigstens mit Ihrem Namen für Ihre Ergüsse einzustehen.

    Mark Van Huisseling hat nachweislich nicht nur mindestens ein Buch geschrieben, er hat auch einen eigenen Wiki-Eintrag, eine eigene Web-Seite, eine eigene, regelmässig erscheinende Kolumne und sehr wahrscheinlich auch irgendwann mal von irgendwem einen Journalistenpreis erhalten.

    Herr van Huisseling steht auch weiterhin mit seinem guten Namen, seiner Adresse und sogar seiner Telefonnummer zu allen seinen Beiträgen.
    Ob das der Betreiber dieses Weblogs auch von sich behaupten kann ?

  2. Kommentar von Bruder Bernhard — 28. März 2009 @ 11:08

    Sehr geehrter Herr Admiral, Sie können mich jederzeit anrufen.

    Einfach 143 wählen.

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