new kid on the blog seit 11-09-2008

La Triperie - Bruder Bernhard
steht ein für die Inneren Werte!!!

31. Mai 2009

Was darf das Internet?

Draussen scheint die Sonne. Und ich Depp soll nichts besseres zu tun haben, als in meinem kühlen Käsekeller zu sitzen, um allerhand loszuwerden? Nein, das darf nicht sein.

Darum: lassen wir’s.

Aber irritiert bin ich deswegen immer noch. Welche Geisteshaltung verrät eine solche Überschrift “Was darf das Internet”? Aber vor allem: Welch mickriges Stilbewusstsein kann es zulassen, dass Die Zeit dieses Wochenende mit solch einem Klump riesengross aufmacht?

Ist das Internet etwa eine Person? Irgendwie verunglückt, diese Titelei. Hat etwas leicht dämonisierendes, wo doch Analyse gefragt wäre. 

Und ich steige nun wieder aus meinem Käsekeller und gehe Pfingstochsen gucken. Die sind ja jetzt wieder alle unterwegs, die Kuh auf dem Beifahrersitz, auf der Suche nach …. ja, nach was eigentlich? Man müsste sie mal danach fragen….  Anstatt, so wie Le Matin Dimanche es tut, innert zweier Arbeitstage 500 Schweizer aufzutreiben, die in einer angeblich repräsentativen Umfrage zu 90% für die Wiedereinführung der Fichen plädieren. Dass die Umstände der Befragung nur in der Druckausgabe erscheinen, ist sicher nicht nur Irrtum oder Nachlässigkeit – so genau will man es höchstens im Kleingedruckten haben. In 8-Punkt-Schrift, in den Credits zu den Tortengrafiken versteckt.

Purer Zufall, dass ich gestern abend den Film “Connu de nos services” über die Fichierten im Welschland gesehen habe. Einer der Protagonisten erinnert sich seines Vaters, der ihm immer gesagt habe: “Mein Sohn, du wirst eines Tages den Sozialismus sehen”. Er hingegen könne heute seinem Sohn nur mitgeben, dass dieser eines Tages den Faschismus sehen würde… Übrigens würde über ein Drittel der meinungsbeumfragten 500 schon mal präventiv alle fichieren, die Probleme bereiten könnten. Erstaunliche Zahlen.

Zurück zu den Pfingstochsen und -Kühen:

Mir tun nur deren Kälblein leid, denen man strunzdumm die Lebensgrundlagen mit unnötiger und zeitvernichtender Mobilität versaut. Auch wenn das jetzt keine wahnsinnig neue Erkenntnis sein mag, sollte sie zwischendurch einfach wieder mal aufscheinen. Denn man vergisst ja so schnell, was gestern noch eine Riesendiskussion war.

Benzin bitte unheimlich viel teurer machen, lieber Gott. Es sollen nur noch die ganz ganz Reichen privat Auto fahren dürfen!!! Mein 100%iger Ernst. Sonst könnte es sein, dass der Faschismusprophet am Ende noch recht bekommt.  Oder hat sich jemand schon mal vorgestellt, wie die Verwaltung des Mangels aussähe, tritt er eines Tages tatsächlich ein? Wie die Politik reagiert, wenn es nicht nur um das Überwälzen der Bankenverluste auf die gesamte Volkswirtschaft geht, sondern um noch nie gesehene Umwälzungen des täglichen Lebens? Wo die Demokratie bleibt? Ich empfehle die Filme des ausgewiesenen Experten George A. Romero!!!

PS: einen Tag nach diesem Posting klingelt mein Telefon. Die Nummer auf dem Display ist komischerweise meine eigene. Ein Defekt? Ich drücke den Anruf weg. Kurz danach ein SMS von der Combox. Die Nachricht ist zwei Tage vordatiert!!! Den Inhalt, unheimlich ist er, behalte ich mal für mich. Den richtigen Absender kann ich mit Hilfe meines Telefonproviders ausfindig machen: Es ist DAS INTERNET!!!

Telefonieren darf es offenbar ….

letztes Update 14:16

Abgelegt unter: Praxistest — Tags:, — Bruder Bernhard @ 13:50

22. Mai 2009

Die anale Seite des Bloggens

Der Blog! Der Blog! Der Blog!!! Der Blog! Der Glob! Der Blog! Der Blog!! Der

Nimmt mich schon verdammt wunder, wer da wieder meint, er dürfe Regeln einführen, einfach mal so!!! Der Blog der Blog der Blog….

(hehehe….)

Abgelegt unter: Selbstreferenzialitäten — Tags: — Bruder Bernhard @ 15:01

Zu Besuch bei Carla Bruni

Quentin Tarantino, wohin ich auch schaue. Während allerhand Dummbatzvolk nichts Klügeres einfällt als das schöne Wetter durch die Windschutzscheibe zu geniessen, gebe ich mich tiefschürfenden Betrachtungen des Grindhouse-Doppels hin, bequem von der Couch aus. Und erfasse erstmals den Tarantino-Masterplan. Hier ist nicht der Ort, diesen auszubreiten, aber zwei Punkte will ich kurz in die Arena werfen.

Hongkong am NIFFF

Hongkong am NIFFF - mehr darüber weiter unten

Punkt Eins: Mit jedem Film, an dem er sich beteiligt, als Oberchef, aber auch nur als Teilregisseur oder Produzent oder Schirmherr, vermehren sich die Querbezüge exponentiell oder so ähnlich – auf gut deutsch, einfach ganz fest! Da kommen nicht bloss ein paar neue Leute zum Stammpersonal hinzu, nein, da werden ganze Kulturen abgegrast und einverleibt. Bei Grindhouse die Stuntmen und -Women. Zoë Bell, eine der Hauptdarstellerinnen, die, welche aussieht wie unsere schweizer Schibrettoffenbarung Tanja Frieden, Zoë Bell also spielt sich selber! Zoë Bell ist die Stuntwoman bei Kill Bill, das zur Information für jene, die die Bonus-DVD nie anschauen. Zoë Bell und der ganzen Stuntszene windet Tarantino im Interview auf der Bonus-DVD seine riesigen Satzgirlanden und kommt zum Schluss, die beste Szene im Film sei die, wo die vier grössten (oder so ein ähnlicher Superlativ, hab’s vergessen), wo die vier grössten Stuntleute der Welt gleichzeitig zu sehen seien. Etwas noch nie da gewesenes sei das, enthusiasmisiert der Meister.

Punkt Zwei: Tarantino ist ein Vampir! Ich behaupte hier, mein Eindruck sei, er zehre schon seit einiger Zeit vom absolut grossartigen Roberto Rodriguez. Die anderen vampiresken Züge Tarantinos will ich nicht erwähnen, dort ist er einfach das, was jeder einigermassen gute Mensch halt einfach ist: Ein Fan. Von Musik, von Trash, von zutretenden Frauen. Würde er ihnen nicht immer diese unsäglichen Dialogszenen erlauben, dieses Sex-And-The-City-In-Downtown-Tijuana-Amigeschwätz, dann würde ich ihn von heute an offiziell bewundern. Aber dieser stilisierte Möchtegern-Pulp, der ist immer weniger auszuhalten, der ist nachgerade ein echtes Ärgernis. Dieses Schwafel Schwafel mit den langen Kunstpausen und den Betonungen auf Verbindungswörtlein wie ‘So’ (gesprochen: ehhSSSSoooooouuuu…..) oder Äääähhhhööönnnnnnnddd oder Tttttthhhhhheeeeeeeöööönnnnnn – dumpfestes Schweizer Lokalradio, OneLochFive, ungefähr. Nein, meine Lieben, lest lieber mal bei Gotthelf nach, wie man so was richtig macht!

Habe ich schon gesagt, dass ich mir die nach Tarantino beste Szene mit den vier Stuntleuten dann nochmal gesucht habe? Sie dauert etwa 10 Sekunden: In der Aesthetik einer TV-Serie (”Am Fuss der Blauen Berge” oder “Fury”) wird gezeigt, wie ein Auto von seitlich hinten gerammt wird, während ein dritter Wagen grad noch knapp am Unfall vorbei rauscht. Zoë Bell auf der Kühlerhaube ist der einzige sichtbare Mensch. Da habe ich Tarantino wieder einen Punkt gut geschrieben: Dieser Enthusiasmus für diese verhältnismässig dröge Szene zeigt gute Ansätze!

Warum mir im Zusammenhang mit Carla Bruni und ihrem Göttergatten ausgerechnet der Trashmillionär Tarantino einfällt? Werde ich mal eine Traumdeuterin hinzuziehen müssen. Eine wie Traumforscherin Ortrud Grön, die Obama-Träume für die Zeit deutet. Die Frau hat das Zeug zur Hofastrologin am Elysée, nebenbei. Und vom Hofe wollen wir jetzt noch kurz berichten.

Carla kann gut klug schauen

Carla macht ein kluges Gesicht

Nicolas habe einen Wahnsinnsrhythmus, erzählt Frau Sarkozy den fünf Leserinnen eines Frauenheftli, die sie zum Interview im Palast empfangen hatte. Hin und her, drei, gar vier Reden am Tag, es sei einfach unvorstellbar, sie selber würde das nie durchhalten. Und, haste nicht gesehen, da kommt schon Sarkozy bei den Damen vorbei, rein zufälligerweise muss er wohl durch den Raum, weiter zur nächsten Aufgabe. Bla bla und zähnebleckender Charme für die aufgeregt flatternden Damen, er sei grad unterwegs zu einem Treffen mit dem irakischen Premierminister, habe vorher noch duschen müssen, nach dem Joggen, nicht wahr. Während Carla immer noch ganz beeindruckt scheint, dass sie alle, ‘les filles’, wie sie mal sagt, im Elysée bewirtet worden seien von der Hausverwaltung. Man muss die Sprache der Körper in diesen Sequenzen, die belanglose Melodie des Hingeplapperten sowohl oben wie unten, mehrere Male durchlaufen lassen, und es wird mit jedem Mal gespenstischer, töteliger.

“Courage, chouchou” (Bruni zu Sarkozy). Die beiden haben einander verdient.

Dabei fällt mir grad ein – Vom 30. Juni bis zum 5. Juli werde ich am Nifff sein, und mein Vorsatz dieses Jahr: Ich will möglichst jeden der geschätzt 35 Filme sehen. Wenn jemand nach der letzten Vorstellung mit dem Auto nach Biel fährt und mich mitnimmt, wird mir das auch gelingen. Letztes Jahr habe ich das noch mit dem Velo gemacht, aber die Strecke ist mir unheimlich geworden: Neuchâtel ist eine Partystadt, die Welschen eine Autofahrernation und die Kontrollen offenbar inexistent, die Strasse schmal und dunkel, ich selber mit jedem Jahr ängstlicher….

Mail an bruderbernhard – bei welchem Anbieter wohl? Nein, nicht bei Sunrise, nicht bei Orange, auch nicht bei diesen Hotmail- und anderen Gangstern, sondern ganz bodenständig bei… äh, kanns einfach nicht hinschreiben, weil das Konto ist bis jetzt immer noch spamfrei!!! Also, Mail dorthin. Ich würde die ganze Fahrt nicht über Filme reden, garantiert!

Abgelegt unter: Unterhaltungskunst — Tags:, , , — Bruder Bernhard @ 11:18

16. Mai 2009

Das Wort zum Wochenende

Im letzten Beitrag habe ich ein paar Auswüchse des Gesunden Volksempfindens in der Zeit des Kalten Krieges geschildert. Das Gesunde Volksempfinden hat nun, nach den Jahren des Geldverdienens und der Siegesfeiern, eindeutig ein Comeback. Kurz und prägnant: Es tauchen zunehmend die Rufe nach “Rübe ab” auf – auch in der abgeschwächten Form des “sofort Ausschaffen” oder “lebenslänglich hinter Gitter bis zum Lebensende”. Wie der Titel eines Bestsellers sinnig meinte: “Und die Bibel hat doch recht” – das scheinen heute immer mehr Leute zu glauben. Das biblische  Motto “Auge um Auge” hat Konjunktur.

Am Rande dieses Themas findet im neuen Blog von Titus, der Augenreiberei, momentan eine interessante Debatte statt – auch unter juristischer Beteiligung, genau das macht sie ja so interessant.

Wer Lust hat, liest auch nach, was ein gewisser Peer Teuwsen über Steinbrück und das schlechte Gewissen der Schweizer in der Zeit zu sagen hat – gedruckt schien es mir länger, ist für die Stromausgabe ev. gekürzt.

Abgelegt unter: Hinweis — Tags:, — Bruder Bernhard @ 11:06

14. Mai 2009

Eveline Widmer-Cincera?

Bruder Bernhard war fast noch ein kleiner Bub, als er vom Staatschutz erfasst wurde. “Fichiert” mit dem Fachbegriff. Offenbar war es bereits ein potentiell verfassungsfeindlicher Akt, einen Lichtbildervortrag einer kirchlichen Kulturgruppe zu besuchen. Ob es der Name der von Pfarrern und Pastoren geleiteten Gruppe war, “Arbeitskreis für Zeitfragen”? Ob es das Thema war, Palästina? Jedenfalls wurden durch die Kantonspolizei die Velonümmerli aller Besucher notiert. Und ein Velonümmerli führte zur Person. Ob das heute immer noch so ist?

Eigentlich sind echte Verfassungsfeinde nicht so blöd, mit einem eindeutig identifizierbaren Velonümmerli herumzufahren, und erst noch direkt vor dem Eingang der verfassungsfeindlichen Veranstaltung zu parkieren. Aber eine echte Obrigkeit ficht so ein Gedanke nicht an. Und echte Obrigkeit, das hatten wir damals noch, in der Schweiz. Heute ganz und gar unvorstellbar finstere Verhältnisse.

Wie Hundertausende anderer war ich so ins Visier des Staatschutzes geraten. Das fand ich allerdings erst heraus, als ich vom Angebot des Bundesrats Gebrauch machte, meine Staatsschutzakte, die Fiche eben, anzufordern. Ich erhielt sie dann Mitte der Achtziger Jahre. Gespannt öffnete ich den Umschlag im Kanzleiformat. Las. Explodierte. Warf mich auf mein Velo. Begegnete kurz darauf einem Ambulanzfahrzeug, welches ich in einem gefährlichen Manöver ausbremste und die Fahrer aufs allergröbste als ‘Sauhunde’ und ‘Charakterlumpen’  lautstark beschimpfte. Ich muss die beiden zu Tode erschrocken haben.

In der Fiche stand nämlich ein anderes schweres Verdachtsmoment gegen mich, und dieser Eintrag macht mich heute noch stinkwütend.

Eines Tages tauchte die Polizei vor unserem Stöckli auf und brachte meinen Motorradhelm nach Hause. Er war in der Mitte gespalten. Ich selber war mit der Ambulanz auf die Intensivstation gebracht worden, mit sehr schweren Verletzungen, zwei Arme und ein Bein gebrochen. Ich drücke hier auf die Tränendrüse, um meinen späteren Zorn zu erklären. Die Ambulanz wurde damals nämlich noch von der Polizei gefahren. Und die Polizisten, die mich noch am Unfallort aus meinem Mantel heraus schnitten, schienen dabei ein ganz besonderes Vergnügen zu haben. Beim Lesen der Fiche dann wurde mir klar, warum.

Den Polizisten war meine rote Agenda ‘für Schüler und Lehrlinge’ ins Auge gestochen! In der Fiche fand ich dann, dass sie, zurück im Büro, diese Agenda abgeschrieben und die Liste der Telefonnummern nach Bern an die Zentralregistratur der Staatspolizei geschickt hatten!!! Was da drin wohl drin war?

Ernst Cincera hatte als übereifriger Privatmann ein eigenes Archiv über imaginäre Staatsfeinde aufgebaut, parallel zu den Archiven des Staatsschutzes, und offenbar auch in enger Zusammenarbeit mit diesem. Als Mitglied der FDP waren ihm grundsätzlich alle verdächtig, die sich nicht zum Rechtsbürgertum bekannten. Er archivierte alles, was er kriegen konnte: Zeitungsberichte genau so wie Protokolle, Akten, Spitzelberichte. Ein unglaublich dichtes Netz war da in Zusammenarbeit mit der Polizei über die Schweiz gelegt worden. Und Cincera gab willfährig Auskunft an Schulkommissionen und Personalchefs und sonstige Interessenten aus dem Bürgertum. Und hebelte so die verfassungsrechtlich garantierte Meinungsfreiheit mit durchschlagendem Erfolg aus. Es sind zahllose geknickte Karrieren, Entlassungen und Nichteinstellungen aus politischen Gründen dokumentiert – und überall hatten die finsteren Archivare ihre Hand im Spiel.

Es ist schön, ist das heute ganz anders, dürfen wir unsere Meinung frei sagen und schreiben, ohne wirtschaftliche Konsequenzen befürchten zu müssen. Ist doch so, oder? Oder kommt es vielleicht doch auch auf die richtige Meinung an?

Die Archive sind dank des Fichenskandals offiziell abgeschafft worden. Ich wäre allerdings nicht erstaunt, gäbe es noch viele kleine Cinceras, die aus Rachsucht, Militanz und psychopathischer Sammelwut Zeitungen und Internet scannen und archivieren. Alles andere widerspräche wohl der allgemeinen Lebenserfahrung.

Eveline Widmer-Schlumpf will nun also eine zentrale Datenbank einführen, ohne dass es dafür einen echten Grund gäbe. Ohne dass sie dafür einen Auftrag gehabt hätte. Wäre sie ein junges Häsli, könnte man das noch als Übereifer durchgehen lassen. Als altgediente bürgerliche Politikerin und Juristin weiss sie aber genau um die dunkle Geschichte des Staatschutzes in der Schweiz. Sie weiss genau, dass jede Datenbank ein Sicherheitsrisiko darstellt. Weil Unberechtigte sich Zugang verschaffen könnten, innerhalb oder ausserhalb der Verwaltung. Wer sagt, das sei zu 100% unmöglich, der lügt ganz einfach! Und wer diese Lüge glaubt, der muss auf dem Mond leben und die kürzlichen Fehlleistungen verschlafen haben. In England wurden mehrere Male CD mit geschützten Daten der Bürger verschlampt, kürzlich explodierte ein Behälter mit Viren im Zug vor Lausanne. Viren, die genau so gut hätten lebensgefährlich sein können. Federführung: ein Bundesamt.

Wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Und genau deshalb darf der Staat nur die Daten erheben, die er auch braucht. Und sie nur so lange aufbewahren wie nötig. Und genau das wird bei der zentralen Datenspeicherung, die ja absolut unnötig ist, nicht eingehalten. Bei aller Sympathie für die Amerikareisenden: Die Vorlage enthält einen Pferdefuss, der grösser ist als das ganze Pferd

Die Vorlage zum biometrischen Pass ist ganz einfach unannehmbar.

Ah, und noch was: Selbstverständlich ist das Sammeln à la Cincera und die Datenspeicherung à la Widmer-Schlumpf nicht vergleichbar. Ich würde deshalb die Frage im Titel verneinen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie eine Fingerabdruckdatenbank zur Rasterfahndung dienen soll. Denn Rasterfahndung sucht ja eben nach unbekannten Personen anhand von Merkmalen, die erst durch die Analyse einer Unmenge von Daten sich heraus kristallisieren. So wird man zum Beispiel auf Personen aufmerksam, die in der Flugschule sagen, nein, das Landen bräuchten sie nicht zu lernen…

Allerdings heben nun Scharfmacherinnen wie Doris Fiala ihr Haupt, um das Rad der Zeit zurück zu drehen. Zum Kotzen, diese Lüge: Wer nichts zu verbergen habe, habe auch nichts zu befürchten! Ich habe das Gegenteil erfahren. Oder die Verharmloser: Die Leute gäben ja freiwillig viel mehr von sich preis. Was tatsächlich ein beliebter Fehler ist. Wie etwa die fleissigen Cumulus-Pünktli-Sammler ihr Profil gegen ein paar mickrige Vergünstigungen an den grössten Grossverteiler ausliefern, das muss auf den unbefangenen Beobachter schon sehr befremdend wirken. Was aber kein Grund ist, Dummheit zum verbindlichen Standard für alle zu erklären, bitte schön.

Wer noch mehr lesen mag: Hier sehr interessante IT-technische Erläuterungen

Update 9:42 Uhr

Abgelegt unter: Kotzen — Tags:, , — Bruder Bernhard @ 08:09

11. Mai 2009

Wie ich Naturheiler wurde

Einer meiner Lieblingssongs ist “13 Women And I’m the Only Man In Town” – bubabahbabaaaahhhh. Letzteres war das Gitarrenriff. Ein Klassiker des Garagenrock, gebaut natürlich auf dem Bluesschema, und deshalb wohl nicht tot zu kriegen. Ein Song, strotzend vor Gesundheit, trotz seines hohen Alters von 50+.

Dabei fällt mir doch grad ein: Gesundheit und der Weg dahin ist ja wieder mal das Thema der Woche. So soll die Schweiz das drittteuerste Gesundheitswesen der Schweiz unterhalten. Sagt Christophe Darbellay. Deshalb müsse man sich überlegen, welche medizinischen Leistungen bei alten unheilbar Kranken noch gerechtfertigt seien. Er nennt eine Hürde von 50′000 Franken, bei der unter Umständen auf Palliativmedizin zurück gegriffen werden soll – auf gut Deutsch: Versorgung mit Drogen bis zum wohl baldigen Ableben. Und sagt gleichzeitig, er möchte selber nicht in die Situation kommen, solches auf Angehörige anwenden zu müssen.

Nun, 50′000 Franken sollten für die Darbellays wohl kein grosses Hindernis darstellen. Also wird er sowieso nie vor einer solchen Entscheidung stehen. Ins Gras beissen müssen eher die, für welche schon Couchepins 30 Franken pro Praxisbesuch ein echtes Problem darstellen. Aber davon will ich jetzt nicht reden, weil man hier mit Fug zwei Meinungen haben kann, eine in jeder Hirnhälfte.

Nein, jetzt etwas Geschichtliches, für Miriam Meckel. Für sie sind ja Berichte aus der Nachbarschaft, von Reisen und selbst Erlebtem die Kernkompetenz der Blogs. Also, Achtung, ab jetzt:

Alles zu 100 Prozent selbst erlebt!!!

Waren es 13 Frauen oder doch ein paar weniger? Ich weiss nicht mehr ganz genau. Aber ganz sicher war nur ein Mann dabei. Sie nannten ihn “Vater”. Nein, nicht “Vati”, das ist etwas ganz anderes.

Er war bestimmt schon älter. Bei den Frauen war das eher schwer zu sagen, dieser Stündeler-Look macht schon 20-jährige zu Greisinnen. Egal. Jedenfalls lebte die fröhliche Gemeinschaft, Vati äh “Vater” und seine 13 Frauen, in einem schönen grossen Chalet oberhalb des Thunersees, wo sie eine Art Schulungszentrum mit übernatürlichem Einschlag führten. Was ich bei Ankunft noch nicht wusste, aber das wäre mir damals, mit knapp 20 und geprägt von der obligaten Lektüre C.G. Jungs, des einzigen Schweizer Gurus vor Mike Shivas Zeiten, ganz bestimmt egal gewesen.

C.G. Jung wurde ja später von Ludwig Marcuse als Steigbügelhalter der Nazis geoutet, aber das ist eine andere Geschichte. Am Besten liest sich die bei Ludwig Marcuse selber. Zurück an den Thunersee.

Eine freakige Truppe, die sich Bärglütli nannte, hatte dort einen zweiwöchigen Kurs über Naturheilkunde organisiert. Da passte ich gut hinein. Wie sonst hätte ich Vorträge über Goethes Farbenlehre, Theorien über die Heilkraft von Lehm, biodynamische Landwirtschaft und dergleichen ganz viel mehr ertragen – gewürzt mit eurythmischem Gewoge der Einen, mysteriöser Meditation mit Stöckchen und Wolldecken der Anderen. Hab ich das schon gesagt? Ganze zwei Wochen lang!!! Ha, wurde da “das Knowledge” erörtert, wer es schon hat, wie es aussieht (was leider nicht verraten werden durfte) – und ich immer mit offenem Mund, als Landei halt, unter all den aufs Land gezogenen Städtern. Aber das lests euch am Besten bei Otto F. Walter nach. Wenigstens konnte ich Gitarre spielen, und mein bei John McLaughlin geklauter verminderter Akkord wog mein spirituelles Leichtgewicht ein bisschen auf.

Nie vergesse ich den Abend, den ich mit gefühligem Hin- und Hergeschiebe dieses Akkords im Massenlager ausklingen liess. Das war, nachdem wir alle in den Genuss einer richtigen spiritistischen Sitzung gekommen waren. Eine der bürzifrisierten Frauen “Vaters” war nämlich ein sächselndes Medium, und eines Abends, im Dunkeln, durften wir alle um grossen runden Tisch uns setzen und einem Geist lauschen, einer armen Seele, die in einem dunklen Zwischenreich gefangen schien. Nach längerer Zwiesprache mit dem Geist, einem ehemals alten Mann, führte das Medium ihn denn auch tatsächlich zum LICHT!!! Seither weiss ich, es gibt mehr zwischen Himmel und Erde als uns die Schule lehrt. Diese Schule, die alles kaputt macht, vor allem in Verbindung mit -Medizin. Uraltes Wissen wurde mir da zu Teil, vergessenes Wissen, unterdrücktes Wissen, Wissen aus den Tiefen der Volksseele.

Und was sonst habe ich dort gelernt, übrigens? Ich kann jetzt:

  • Schröpfen
  • Blutegel setzen
  • Heublumenbäder, die total unangenehm sind, ansetzen
  • Budwig-Müsle mischen – das ist übrigens sehr fein!
  • ich habe das beste Brot der Welt kennen gelernt, es heisst Urbrot und es wird in Bern gebacken
  • ich weiss nun, dass das Niedrigere zum Höheren strebt und deshalb Lehm den Eiter herauszieht
  • Ah, Darmspülungen sind mir auch geläufig, aktiv wie passiv

Ob jetzt deswegen die Komplementärmedizin wirklich in die Bundesverfassung gehört? Auf jeden Fall, eines ist gewiss: Wenn ich ein verdorbenes Wienerli gegessen habe, dann helfen mir die objektiv nutzlosen Kügeli des Homöopathen. Aber gehören die tatsächlich in die Bundesverfassung? Mit all dem ganzen sonstigen vergessenen Urwissen?

Ein Hirnlappen sagt: Ach, lass sie doch machen, auf die paar Millionen kommt’s nicht an, und der Nutzen ist erwiesen; es werden die objektiv vorhandenen Selbstheilkräfte aktiviert.

Der andere Hirnlappen sagt: Gehört diesem ganzen Gerede von Schuldies, Schuldas nicht endlich mal eine kräftige Absage? Vergessenes Wissen ist, weiss Gott, nicht einfach dadurch geadelt, dass es durch besseres Wissen verdrängt worden ist. Und die Verschwörungstheorien zur Gesundheitsindustrie sind oft nicht mehr als genau das. Andererseits weiss man aus dem Beispiel der Tabakindustrie, dass das Gewinnstreben zu unglaublichen Auswüchsen geführt hat. Dokumentiert im Film “The Insider” über den Whistleblower Jeffrey Wigand.

Am Sonntag wird der Hirnlappen gewinnen, der grad zufälligerweise der aktivere ist. Frau Zappadong aber, lieber zu früh als zu spät, wie immer, hat sich schon entschieden.

PS: muss aufhören mit diesem elenden Finn-Canonica-kann-nicht-deutsch-Witz, weil ich nämlich immer noch nicht sicher bin, ob seine Formulierung nicht doch irgendwie richtig ist.

Update 08:11

Abgelegt unter: Praxistest — Tags:, , , — Bruder Bernhard @ 19:56

10. Mai 2009

Das Nackthalshuhn hat gelegt

Peinlich aber wahr: Beim Update vor einer Woche hatte ich meine Wordpress-Installation zerschossen. Vielleicht hätte ich dazu besser die Hände aus dem Züpfeteig genommen. Womit ich meinen Teil zur Untermauerung der unbewiesenen Behauptung geleistet habe, Männer seien nicht mehrfachaufgabenfähig. Aber: Männer können flicken. Wenn nicht heute oder morgen, so sicher irgendwann bald. Bei mir wars gestern und heute.

Von Frau Müller als grobschlächtig hingestellt zu werden, damit muss ein Landbewohner rechnen. Trotzdem brannte mir danach der Hosenboden dergestalt, dass ich mich ein paar Stunden darauf setzte und mich endlich seriös mit diesem CSS-Dings befasste. Was sowieso fällig war, denn das Default-Wordpress-Design hat mich schon lange genervt. Sintemalen es zum Teil den so wichtigen Selbstbeweihräucherungsbalken ungefähr 20 cm nach unten schob, auf gewissen PC…. So, und das hier ist das vorläufige Resultat. Auf einem Computer der Firma Apple Inc. konnte ich’s übrigens noch nicht begutachten, ich müsste die alte Kiste zuerst wieder ans Netz hängen dafür. Vielleicht sieht es dort komisch aus, habe die Systemschrift aus einem Buch mir gelesen. Ob zu Freud oder zu Leid, ihr werdet’s mich wissen lassen.

Ich würde aber nie über etwas Banales wie ein Redesign mich auslassen, wäre dies nicht die perfekte Gelegenheit, wieder mal ein bisschen Werbung zu betreiben. Für meinen ersten Roman, nämlich. Genau genommen sind es erst …. ach, nein, ich will nichts verraten, lest selbst. Aber von dort kommt das Design, mein geliebtes Nackthalshuhn-Design.

Bis ich von meiner Schriftstellerei leben kann, werde ich mich wohl der Werbung zuwenden. Denn in meinem CSS-Buch, das ich übrigens sehr empfehlen kann, ist von umschaltbaren Designs die Rede. So weit bin ich aber noch nicht mit Lesen. Vielleicht beim nächsten Upsturz? Werbung heute funktioniert ja so, dass ein ganzes Newsnetz, ein ganzes Magazin an einen Konzern vermietet wird, und das mehr oder weniger peinlich äh heimlich. Das sollte doch mit einem Blog auch gehen? Ich würde z.B. den Service bieten können, an gewissen Tagen eine bestimmte Schrift hier zu nutzen. Ob man auch Buchstaben oder Wörter vermieten kann, wie ja kürzlich im Falle der (M)igros geschehen, das weiss ich noch nicht. CSS-technisch, meine ich – scheint aber nicht der Fall. Warum eigentlich nicht?

Affaire à suivre, wie die Romands sagen….

Abgelegt unter: Selbstreferenzialitäten — Tags:, , , — Bruder Bernhard @ 12:59

7. Mai 2009

Pariser im Hamburger

Ein neuer Blog, der mit einer solchen Story einsteigt, ist mir hoch willkommen!

Affaire à suivre, wie die welsche Presse jeweils schreibt…

(via ugugu)

Abgelegt unter: Hinweis — Tags: — Bruder Bernhard @ 10:56

2. Mai 2009

Nachhilfeunterricht für David Bauer

Mein Ärger über die zwitschernden statt bloggenden Blogger ist noch nicht geschwunden. Aber die Steilvorlage von David Bauer lässt mir keine andere Wahl: Ich muss dem Manne doch mal seine Weltsicht gerade rücken. Seine Weltsicht, die sich in seiner soeben veröffentlichten Bierregel ganz nüchtern eindimensional äussert.

Zuerst fasst der Georges kurz zusammen: Bauer ist der einzige Journalist in der Schweiz, der den Journalismus studiert hat – jedenfalls der einzige, der ein solches Gewese darum macht. Und er twittert denn auch ganz selbstbewusst über sich selber, er sei ‘neu’ und ‘innovativ’, ein Erneuerer also. Ein Erneuerer des Journalismus, so sieht er sich. Die letzten Erneuerer des Journalismus, wie hiessen sie doch gleich? Hunter S. Thompson? Tom Kummer? Also ein waffenvernarrter versoffener Macho und ein brachialer Erfinder mit Wortdiarrhoe. Erneuerer, keine Zweifel, wenn auch in Kummers Fall nicht Nachhaltige, zum Glück. Huch, Alice Schwarzer – fast vergessen! Oder? Hat sie nicht einfach den Stab von Karl Kraus übernommen?

Aber lassen wir die zur Hälfte toten Erneuerer beiseite und kommen wir zurück zum neusten Erneuerer David Bauer. Diesem musste ich ja bereits einmal nachweisen, wie sehr er beruflich geschlampt hat. Und jetzt muss ich es halt nochmals, denn seine Überheblichkeit geht mir nun langsam wirklich zu weit.

Also: Bauer hat das Gefühl, er werde zu Unrecht kritisiert. Weil Hose (oder ist es Dose?) schon vor der Publikation vorhersehen wollte, was in seinem Artikel zum Tod der Medienlese stehen wird. Hat Dose recht behalten? Macht euch selber ein Bild, bei der Sozei und bei hose feat. dose. Unbedingt die Kommentare beim letzten Link lesen, mein Güte, geht’s da ab!

Noch eine Anmerkung zur Medienlese: Die scheinen dort jetzt ziemlich die Pedale verloren zu haben. Nachdem Sie zuerst irgendwelche Trolle des langen und breiten gewähren liessen, löschen sie dort jetzt substantielle Kommentare von Matthias, Mara und Frau Müller, weil sie ihnen nicht behagen. Steht alles in diesem Dosenlink paar Zeilen weiter oben.

Jedenfalls ist Bauer überzeugt, sein Artikel entspreche seiner Stellung auf dem selbstgebauten Podestchen (’neu, studiert, innovativ’). Nun, ich habe nicht studiert, habe nicht mal Abitur. Trotzdem kann ich sehen, dass in Bauers Artikel mehrere zentrale Fragen überhaupt nicht angeschnitten werden, Bauer diese also offensichtlich nicht gestellt hat.

Was ist bei Medienlese geschehen? Da haben wir doch einen erfolgreichen Blog, offenbar einen der meist gelesenen in der Schweiz, der über mehrere Jahre von einer Handvoll bloggender Medienprofis in harter Arbeit für weiche Währung aufgebaut wurde. Der Lohn bestand scheints aus etwas Spesen und vielen guten Worten. Und jetzt werden diese Mohren Knall auf Fall geschickt, der Blog geschlossen. Dies ist etwa dasselbe, wie wenn die Woz die Kulturberichterstattung einstellen würde und die Kulturredaktion deshalb entliesse. Vielleicht übertreibe ich jetzt, aber so ähnlich muss man es sehen, wenn man die Verhältnisse im Blogwesen berücksichtigt.

All dies liest man bei Bauer schon mal nicht, nicht ansatzweise. Nicht mal erwähnt wird diese in der Blogsphäre populäre Sichtweise. Das ist ein eindeutiger Fehler: Es wird nur die Sichtweise des Arbeitgebers rapportiert. Die Entlassungen werden als notwendig hingestellt, obwohl Medienlese ja ein gut gelesener Blog ist. Warum hat dieser gut gelesene Blog keine Werbung? Eine falsche Strategie? Keine Frage von Bauer dazu, deshalb muss Blogwerk-Besitzer Hogenkamp sich auch nicht erklären. Und warum hat sich die Blogwerk AG die Medienlese in den vergangenen Jahren geleistet, und jetzt, wo sie lanciert ist, kann sie das plötzlich nicht mehr? Hat also die Beratung, die auf den ersten Blick sowieso Kerngeschäft von Blogwerk ist, dermassen abgenommen – nur wenige Monate nach Ausbruch der Grossen Krise? Oder hat man das Schaufenster schlicht nicht mehr nötig? Wie gross ist überhaupt der Anteil der Beratung? Hätte es keine andere Lösung gegeben statt schliessen oder verkaufen? Keine Ahnung. Bauer will all das nicht wissen.

Mit wem hat Bauer alles geredet? Mit Hogenkamp. Fertig. Nicht mit den Autoren, auch nicht mit anderen Akteuren aus der Blogwirtschaft. Noch kurz etwas amerikanisches aus dem Archiv, und fertig ist der Artikel. Viel länger als ich hier kann er dafür nicht gebraucht haben. Und das ist mein Stichwort: Muss aufhören, das Abwaschwasser kocht jetzt.

(via Hose (oder ist es Dose?) und Frau Müller)

Mehr zu Bauer beruflichem Ethos hier und auch hier …. etc., langsam wird das ein Thema für eine Seminararbeit an der Journalistenuniversitätsschule. Während wir Laien uns überlegen, worin genau jetzt Bauers Erneuerung besteht.

Update 4.5.09 04:22

Abgelegt unter: Selbstreferenzialitäten — Tags:, , , — Bruder Bernhard @ 17:34

1. Mai 2009

Twitter killt Blogs

Gopferteckel! Muss man jetzt wirklich die 140 mal vermaledeiten Kurznachrichten auf Twitter mitlesen, um Sachen mitzukriegen wie:

  1. TA-Media gehackt
  2. David Bauer will sich zu seinen Interessenbindungen nicht äussern
  3. Reichensteins IA will sich zu ihren Interessenbindungen nicht äussern
  4. Frau Zappadong regt sich über irgend ein Parlament auf, keine Ahnung, wieso, was da los ist – schade um die Zeit und den Strom

Was hätte das noch vor einem halben Jahr an Debatten gejüngelt. Und wer jetzt sagt, 2 und 3 seien doch in Blogs diskutiert worden, der ist aber schon mit wenig zufrieden.

Nein, ich werde jetzt keine Twitterlinke hier posten – ich werde mich jetzt weiter ärgern und mich mit meinem Lustverlust mal offleinen. Ich empfehle meine Blogroll.

#bored_stiff

Nicht via, aber für Bodeständix

Abgelegt unter: Kotzen — Tags:, — Bruder Bernhard @ 07:06

Wordpress Classic Theme, gespielt à la Bruder Bernhard's Nackthalshuhn
Abzeichnen vom Bildschirm bei Angabe der Quelle (url) ausdrücklich erlaubt!!!