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La Triperie - Bruder Bernhard
steht ein für die Inneren Werte!!!

30. April 2009

Panikwochen bei La Triperie III

Liebes Tagebuch, du bist jetzt im weltweiten Internetz. Und in meiner Blogroll – bis auf Weiteres. Mehr davon in der Rubrik ‘Neu hier bis auf weiteres dabei’, rechts aussen. Ich weiss nicht: soll es mich schrecken, was die Leute alles von sich preisgeben?

Liebes Tagebuch, schrecklich, das letzte Wort musste ich im Duden nachschauen – was ist mit mir los?

Und PS: die Rubrik enthält solche und auch andere (fuchsiatürken, gross oder klein jetzt?). Egal.

Abgelegt unter: Hinweis — Tags:, — Bruder Bernhard @ 09:39

28. April 2009

Panikwochen bei La Triperie II

Hier klicken! Dann werden Ihre Daten an die Server von laut.fm übertragen! Dafür können Sie meine neue Radiosendung hören. Diese Server gehören nicht mir, das Angebot ist ‘gratis’ – das heisst, sie bezahlen kein Geld. Ich auch nicht. Laut.fm weiss dann nur, wer sich für welche Musik interessiert. Die Werbewirtschaft wird’s freuen. Warum sonst wohl würden IP-Adressen allenthalben gesammelt wie wild?

Immerhin steht hinter laut.fm eine deutsche Firma, und die deutschen Datenschutzgesetze sind einer unzimperlichen Kavallerie würdig, wenn ich mich nicht irre.

Beim Zusammenstellen der neuen Sendung bin ich übrigens auf einen ganz schlimmen Fall von Loudness War gestossen. Das folgende Bild zeigt einen alten Song von Metallica, aufgenommen von der Vinyl-LP Master of Puppets:

Die nächste Abbildung zeigt die extreme Sättigung der 1995 erschienenen CD von Mud Slick

Dies fiel mir erst beim Anhören der ursprünglichen Sendung auf, als nämlich diese kleine Schweizer Band plötzlich mindestens doppelt so laut wie die grossen Namen meinen tauben Ohren entgegen schlug. Da hat ProduzentToningenieurGitarristMastermind Serge Christen massiv zu viele Kompressoren eingesetzt, die sozusagen jedes Instrument, jede Note in die maximal mögliche Lautstärke hinaufdrückten. Als ich seinerzeit diese CD zum ersten Mal hörte, begeisterte mich der trockene ‘Faustschlag-ins-Gesicht’-Mix über alle Massen. Hat sehr schlecht gealtert – schade, die Songs, das Gitarrenspiel: Das wär’ alles ganz toll. Hört’s euch halt anderswo an.

Denn ich habe danach alle von CD gerippten Tracks aus der Sendung gelöscht – und aus diesem Grunde nur Songs aus der Vinyl-Aera aufgenommen. Mir soll’s natürlich recht sein, wenn die Moderne sich selber so ins Abseits stellt! Der Aufwand pro Sendung ist zwar grösser, aber ebenso mein Spass. Ist doch ein Unterschied, ob eine CD mit ein paar Klicks auf die Festplatte übertragen wird oder ob die einfach unverzichtbaren Traktoren von Technics zum Einsatz kommen. Hört man es auch?

Hoch zur Hölle

Hoch zur Hölle

PS: Frau Zappadong, leider keine Iron Maiden - da hab’ ich nur Live-DVD, und ohne Bild sind diese alten Aufnahmen etwas platt.

PPS: Wer noch einen Walkman hat: Es braucht eine C-60 und eine C-90, um die Sendung mitzuschneiden. Die Sendung bleibt mindestens eine Woche online, höchstens deren zwei.

Abgelegt unter: Unterhaltungskunst — Tags:, , , , — Bruder Bernhard @ 07:03

27. April 2009

Panikwochen bei La Triperie

Willkommen zu den Panikwochen hier in der Triperie. Heute mit: Startpanic.

Startpanic

Via flashfrogs Kommentar bei Frau Zappadong bin ich auf die Petition von Startpanic gestossen. Schaut euch die Seite ruhig mal an, klickt “let’s start” und wartet. Wartet. Wartet. Bei mir waren’s rund 30 Minuten. Danach zeigt euch Startpanic einige in letzter Zeit besuchte Adressen an.

Bei der Kavallerie hat Startpanic offenbar in den letzten Tagen effektiv eine kleine Panik säen können, wie ein Blick in die .de-Blogs zeigt. Startpanic will mit seiner Seite eine Sicherheitslücke in den Browsern aufzeigen und mit einer Petition an die Hersteller Druck machen, diese zu schliessen.

Und um eine solche handelt es sich tatsächlich. Machen Sie auch Telebanking oder Onlinepostcheckkonting? Befolgen Sie jeweils den dringenden Sicherheitshinweis, danach den Browser-Cache zu leeren? Haben Sie schon bemerkt, dass danach die ‘besuchten Links’ nicht mehr als ‘besucht’ eingefärbt sind? Dann handeln Sie genau richtig. Und Startpanic wird bei Ihnen nichts finden.

Hier bei Sharovatov wird programmiertechnisch erklärt, wie der relativ simple Trick funktioniert: Es wird der Browser-Cache gelesen. Also jener Cache, den Sie immer leeren sollen.

Also: Grund zur Panik? Über 2200 Petitionismuspersonen sind bereits dieser Meinung.

Petition

Da hätte ich dann im Fall andere Gründe für Panik zu bieten. Mehr dazu in den Panikwochen bei La Triperie, hier.

Abgelegt unter: Praxistest — Tags:, — Bruder Bernhard @ 08:48

25. April 2009

Geld sammeln für Blogwerk AG?

Der erste Satz eines Artikels soll kurz und ohne Komma daherkommen. Absolutes Schwein, dass ich diese Masterregel grad diese Woche in einer meiner alten Zeitungen, die auf dem Küchenboden rumliegen, nachgelesen habe. Einschub: für die weiteren Sätze gilt diese Regel im Fall nicht mehr. Ausschub.

Wo war ich stehen geblieben?

Hätte ich diese Masterregel nicht gelesen, wäre mir wohl im Feuer ein Riesensatz entschlipft, um diesen Beitrag hier zu beginnen. So wie es Klaus Jarchow unlängst passiert ist. Klaus Jarchow wird seine langen Sätze bald anderswo publizieren – denn die Blogwerk AG von Peter Hogenkamp will die angeblich unrentable Medienlese verkaufen oder schliessen.

Medienlese soll einer der erfolgreichsten Schweizer Blogs sein mit täglich 2500 Besuchern, lese ich. Und soll deshalb wenigstens teilweise durch Spenden gerettet werden. Das schlägt massenpublikum.de vor. Und startet auch gleich eine Sammlung unter dem ‘jöh’-Titel “Ein Herz für Blogs”. Nun, wer will denn da noch herzlos sein?

Ich natürlich.

Wieso, um alles in der Welt, soll für einen Blog, der bisher von einer Firma zwecks PR gesponsert worden ist, nun Geld gesammelt werden? 2500 User pro Tag – das erfordert jetzt wirklich keine riesige IT-Infrastruktur, das lässt sich mit einem Hosting für ein paar 100 Franken pro Jahr problemlos realisieren. Die Software dahinter ist scheints Wordpress, gratis, leicht zu installieren – die selbe, die hier läuft.

Warum wird von Hogenkamp nicht erwartet, dass er das nun erwachsene Kind einfach freigibt bzw. an das Personal verschenkt? Verkaufen kann er es eh nicht, weiterführen aber sicher auch nicht. Die bisherigen Schreibpersonen aber würden bestimmt auch ohne Lohn die paar Mal pro Woche bloggen, denke ich. Meinungsstark genug sind sie, und die bisherigen Löhne waren bestimmt weit davon entfernt, eine Existenz zu sichern, so dass sie wohl notfalls ihren Blog quersubventionieren würden.

Noch ein Wort zu der Blogwerk AG. Als Neoblogger kannte ich diese Firma noch im letzten September praktisch nicht, nur Hogenkamp tauchte zwischendurch in der Presse als eine Art Blog-Guru auf. Als alter Hippie (ja, jetzt dürft’s alle losgröhlen) war mir schnell mal klar: ein guter Blog ist Einspringpunkt in die Blogsphäre. Erster Einspringpunkt ist die Blogroll. Diese vermisste ich bei des Blog-Gurus Blogs. Daraus schliesst der Alt-Hippie: Aha, da will jemand von einer Graswurzeltechnologie profitieren, die Leute auf seinen Seiten behalten und eine Bewegung zu Geld machen.

Ich tu Hogenkamp sicher nicht unrecht, wenn ich ihn als Medienunternehmer hinstelle. Er ist kein Blogger, er ist Auftrags- und Arbeitgeber von Bloggern. Und Verkäufer. Mit grossem Interesse habe ich etwa gelesen, dass Blogwerk AG für Firmen twittert und bloggt. Was wird das werden? Publireportagen? Bestellte Zwitscher?

Ursprünglich ist Bloggen Punk. Oder so was ähnliches. Und dessen Kommerzialisierung damit unvereinbar.

Hoffentlich geht das Scheitern weiter.


(via die punkige Version der Medienlese ugugu :-) – hätte aber auch via Hose (oder ist es Dose?) kommen können!)

PS: Dumk Opf! Also, Hose! (Oder ist es Dose?)

Update 10:18

Abgelegt unter: Selbstreferenzialitäten — Tags: — Bruder Bernhard @ 09:18

22. April 2009

mEin Herz für Blogs

Eigentlich war ja gestern Aktionstag….

ein herz für blogs 

In saisonal bedingter Kürze: In meinem Selbstbeweihräucherungsbalken finden sich ganz viele Links zu Blogs, ich baue dort auch immer wieder um, also, liebe Leseperson, immer wieder nach rechts gucken. Denn, wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wo die ganze Presse sich in Miesnetze verwandelt, wird die Blogsphäre zum gallischen Dorf!

Ansonsten:

  • ich mag Medienblogs mit interessanten Sätzen, vor allem ugugu und Hose (oder ist es Dose?)
  • ich mag Aggregierer wie slug (ich weiss, gilt eigentlich nicht – trotzdem: ein wichtiges Werkzeug, wenn er nicht von sinnlosen Erotik- und sonstigen Ohne-Worte-Blogs verstopft ist). Ich mag nämlich selber keine Feedreader nutzen.
  • ich warte immer noch auf den Blog von Frau Müller
  • weltbestes Blog, das hab ich ja schon früher mal gesagt, ist metablog - manchmal, das hab’ ich heute erst gesagt
  • darf ich auch noch frech werden? Ich mag nicht diese Blogs, die wie ein Tisch in der Szenebeiz daher kommen. Stil: “Hast den Blick heute wieder gesehen?” Und alle im Chor: “Ja, wieder so’n Scheiss!” Hier finde ich, man raubt mir meine Zeit. Hört auf, Zitate für sich sprechen zu lassen und auf ein stillschweigendes Einverständnis der Passanten zu setzen. Wie gesagt, dafür ist mir meine Zeit zu schade.
  • und ich mag auch nicht diesen Stenoblog namens Twitter. Warum wohl? Wo’s twittert, da blogts nicht mehr so toll.

Mehr, sobald ich dazu komme. Ein Monsterthema wartet noch meiner diplomatiegetränkten Formulierungen.

Abgelegt unter: Selbstreferenzialitäten — Tags:, — Bruder Bernhard @ 14:15

13. April 2009

Klatsch, Tratsch: Notizen zu Namen, kurz und gemein

Je älter die Journalistenperson, desto vorhersagbar die Kumpels, die Sie+Er ‘ins Blatt rückt’.

Nehmen wir nur mal das älteste Journalistenbüro der Schweiz, welches sich vom sorgfältig gehegten Nonkonformistenimage der 60er Jahre mit der Gründung einer lokalen Gratiszeitung verabschiedet hat – vor 30 Jahren. Fast so lange schon konstatiert, wer mitliest, eine auffällig bevorzugte Behandlung eines lokalen Schönheitssalons, welcher fast genau gleich wie die Zeitung Beauty Biel-Bienne heisst.

Über die Gründe zu spekulieren, ist müssig. Elefanten können sich noch erinnern, dass die Tochter einer Verlegerperson zum Stammpersonal des Salons gehört(e?).

Aber das hier schrub ich nur einleitend, um mich von den strunzigen Zwitschern abzugrenzen, die etwa so gehen täten:

“Gesehen? Bauer rückt seine alten Kumpels in Blatt – dafür hätte er aber nicht in Tyo recherchieren müssen #sprütze”.

Die 333 wichtigsten Websites - warum nur erinnert mich so was an die Anfangszeiten des www, als gefitzte Verleger Internet-Adressen-Verzeichnisse druckten?

Abgelegt unter: Kurz und gemein — Tags:, , — Bruder Bernhard @ 15:19

8. April 2009

Verie

Mist … der blöde swf-player hat mir den Blog zerschränzt – deshalb ist hier nix mit dem Filmli aus dem BR-Bunker. Hab’ ihn wieder entfernt.
Aber Musik gibt’s: 8 1/2 Stunden Shuffle durch die Programme von Radio La Triperie

Update 15:06

Abgelegt unter: Hinweis — Tags:, — Bruder Bernhard @ 16:31

2. April 2009

2. April: Shawne etc.

So. Haben Sie den 1. April-Scherz gefunden? Auch den verfrühten vom 31. März?

Es war also nicht wahr, dass Shawne Fieldings Blog für Zugriff aus der jurassischen Kantonsverwaltung gesperrt ist. Das ist nur eine Teilwahrheit.

Es ist schlimmer: ALLE Google-Blogs sind gesperrt. Das sind die mit der Endung .blogspot.com! Fragen Sie mich nicht warum. Es hat aber tatsächlich mit Pornogate zu tun, das ist richtig. Quelle: Radio Suisse Romande 1 am Morgen des 31. März. Falls ein Google-Blogger weiter recherchieren möchte, warum sein Blog…

Ist eine Teilwahrheit eine Lüge? Falls ja, entschuldige ich mich für meinen kreativen Umgang mit der Wahrheit zum falschen Zeitpunkt – dies war aus dramaturgischen Gründen einfach nicht zu umgehen.

Dieser Blog hat der intelligentesten Lesepersonen überhaupt: Niemand ist auf den guten, schönen, echten und wahren 1. April-Scherz reingefallen. Muss was falsch gemacht haben …. Nicht so wie die hier.

Aber grad jetzt, am frühen Morgen, feedets hier rein wie verrückt – irgendwo muss ich ein Abonnement gelöst haben. Shawne ist in der Blogsphäre angekommen, denke ich, der Aprilscherz hat sich schon überlebt. Sie hat den Dreh raus, bravo! Die Männer schmelzen. Und ihre Followers-Following-Ratio ist bereits bei 1219 Basispunkten!

ZwitscherZwitscher: unbedingt die nächste Radiosendung fraunhofern! Warum läuft eigentlich ständig der üble Seal hier bei RSR? Scheidung?

Update 06:57

Abgelegt unter: Hinweis — Tags: — Bruder Bernhard @ 02:54

1. April 2009

Aufruf: Shawne sucht Web-2.0-Beratung

Seit ihrem ersten Tweet vor nur zwei Wochen hat sich Shawne Fielding eine komplette Zweinull-Existenz aufgebaut: Twitter, Facebook, Blog, Youtube, Tillate – habe ich was vergessen? Vielleicht ihren Mann, der sich auch ein Twitter-Konto zugelegt hat, welches allerdings noch ganz leer ist.

Und wir stunden staunend dabei, hier in der Triperie. Doch nun geht es in die nächste Phase. Und DU kannst dabei sein.

Shawne ist natürlich das Rumoren in den Blogs nicht entgangen, und sie sieht das Potential einer gut gepflegten Existenz im Web 2.0. Sie ist sich aber auch bewusst, dass das bisherige Vorgehen noch verbessert werden kann. Dass ihr Blog jetzt teilweise schon gesperrt ist, wie gestern hier berichtet, hat sie schon etwas erschreckt. Woher ich das alles weiss? Sie hat mir darauf hin ein Mail geschrieben!!!

Warum mir Shawne Fielding ein Mail schreibt: Sie sucht Unterstützung für die nächsten Schritte im Web 2.0. Noch ist nicht alles optimal gelöst. So ist etwa noch unklar, was sie mit dem Twitter-Konto ihres Mannes machen soll. Dieses liegt immer noch total brach. Dies ist nur eine der ganz konkreten Fragen, die ihr

Web 2.0 Consultant

mit ihr besprechen soll.

Ja, darum geht es also: Ich selber bin aus verschiedenen Gründen nicht geeignet, sie dabei zu unterstützen. Obwohl ich, wenn ich nach Zürich gehe, das bessere Gwändli anziehe. (Kleiner Scherz am Rande…). Shawne denkt eher an jemanden, der mit der Aufgabe einen Praktikumseinsatz verbinden kann.

Ich bin überzeugt, das ist eine klassische Win-Win-Situation. Aber ihr habt auch gemerkt: Bei Shawne muss es schnell gehen. Sie braucht jemanden, das ist klar. Diese Person sollte aber möglichst sofort anfangen können. Schon am Donnerstag, also morgen, sei sie bei einem Charity-Dinner in Zürich, und da stellt sich natürlich bereits die Frage: Was macht man daraus?

Wie kontaktiert man Shawne Fielding am schnellsten? Sie hat ja eine öffentlich E-Mail-Adresse bei gmx – diese findet sich auf ihrer Webseite. Ihr könnt ihr sicher dahin schreiben. Aber sicherer und schneller wäre natürlich hier, in den Kommentaren – denn sie ist heute praktisch den ganzen Tag im Flugzeug etc. Mit Shawne ist abgemacht, dass ich morgen früh das alles an ihre ‘richtige’ E-Mail-Adresse sende, und sie wird dann von sich aus Kontakt aufnehmen.

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Update von 11:52

Abgelegt unter: Hinweis — Tags:, — Bruder Bernhard @ 07:13

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