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La Triperie - Bruder Bernhard
steht ein für die Inneren Werte!!!

29. September 2008

Sehnenscheidenentzündung!!! Wegen Kiosk!!!

Schon mal Kindern zugesehen, wenn sie am Computer sind blablabla … ich spare mir den Rest, 1000 mal beschrieben, Google kennt’s.

Auf jeden Fall hatte ich den festen Willen, auch in diesen transzerebralen Zustand zu gelangen, wo die Maschine zur Verlängerung des Körpers wird – früher war das nur durch Kundalini-Yoga erreichbar, aber das ist ja nicht ganz jugendfrei, wie ich in Burma erfahren durfte. Dort musste ich mal ein paar Hippies aus den Fängen von Wegelagerern befreien, und zum Dank wurde ich in diese ganz spezielle Technik eingeführt. Hat mir gut getan und zu meiner späteren Rüstigkeit nicht wenig beigetragen.

Nun wollte ich also nicht nur körperlich, sondern auch maschinell auf die heute geltende Höhe kommen, und meine Neffen empfehlen mir schon lange: “Los, Brueder Bärnhard, muesch eifach afo Kompiuterheftli läse; eifach läse, muesch nid noche cho – mid der Zit bisch totau der Kräck, muesch luege”. Tut mir leid, die Kinder sind halt nicht so weit gereist wie ich, immer nur vor dem Bildschirm, gamen, SMSlen, simsen, guugeln – aber kein Wort französisch, z.B. Und schreiben tun ja die Rangen heute auch am Liebsten in Mundart; kein schöner Anblick, fürwahr.

So machte ich also bei meinem nächsten Spaziergang ins Dorf hinunter einen kleinen Abstecher zum Kiosk, wo es massenhaft Computerheftli gäbe. Normalerweise lese ich selber ja nur das “Tierwelt”, sozusagen das Zentralorgan von uns “Menschen draussen” (Angela Merkel, immer wieder…). Und jedes mal nehme ich all meinen Mut zusammen und schreibe an eines der netten Modi, die in den Inseraten einen aufrechten Landwirt suchen. Aber dann zerreiss ich den Brief wieder – bin ja nur Knecht. Und Ex-Seemann macht auch keinen wahnsinnigen Eindruck, heutzutage, wo die Schweizer Hochsee-Marine praktisch nicht mehr existiert! Fahren ja fangs alle mit der SBB – darum müssen jetzt auch die Preise rauf, und zwar massiv, wie wir aus der Zeitung erfahren durften. Auch wieder so eine Sache, die wir dem Computer zu verdanken haben, und das ist erst der Anfang.

Ihr werdet es schon noch sehen: Diese Preisgestaltung bedeutet die Einführung des Basars in die Wirtschaft, allerdings ohne die Möglichkeit zu märten. Basar von oben, sozusagen. Schon heute schreibt ja der Coop seine Preise nicht mehr richtig an, man muss sie am Regal suchen – und wird nicht immer fündig. Eine Riesenniederlage für Sommaruga & Co., dass die damit durchgekommen sind! Folgerichtig hat die Migros auch schon entsprechende Pläne geäussert. Der nächste Schritt wird sein, dass die Preise auf LED an den Regalen abgelesen werden müssen. Die flächendeckende Einführung der RFID (Funk-Chips an den Waren) steht auch unmittelbar vor der Tür. Dies wird heissen, dass die Preise der Waren sich in einer gewissen Bandbreite bewegen werden: Ist von einem Artikel zu viel am Lager, kann der Preis innerhalb Stunden schrittweise gesenkt werden. Regnet es, werden die Regenschirme automatisch teurer sein. Dafür wird das grauslige versalzene billig verwürzte marinierte Grillzeugs billiger. Steigt die Nachfrage überproportional, werden z.B. innerhalb kurzer Zeit ganz viele Papierhüte verkauft, weil plötzlich alle Kinder im Quartier einen solchen haben wollen, kann er um 17:00 Uhr plötzlich einen Franken mehr kosten. Gute Zeiten für Jagdhormonjunkies!

Doch nun zurück zum Kiosk


Als ich also das Computerheftli kaufen wollte, fand ich diese zuerst nicht. Frage ich die Kioskinhaberin. Schaut sie mich schräg an – und zeigt dann in eine Ecke, die mir gar schmuddlig vorkommt. Also, schon sauber geputzt, aber so sieht es dort aus: Aber das Bild kennt ihr ja schon; es kommt auch im letzten Beitrag vor. Und es ist der Grund meiner plötzlichen Krankheit.

Also, ich habe ja in meinem Leben schon viel gesehen – aber wahrscheinlich schon lange nicht mehr… Auf jeden Fall blieb ich wie angenagelt stehen, sah mir das Heft genau an, ohne es allerdings etwa in die Hand zu nehmen. Nein, davon habe ich die Sehnenscheidenentzündung nun wirklich nicht. Sah mir das Heft also genau an. Um nicht aufzufallen, habe ich es aus der sicheren Distanz quasi auswendig gelernt.


09:00 Uhr

10:00 Uhr

11:00 Uhr

12:00 Uhr

13:00 Uhr

14:00 Uhr

15:00 Uhr

16:00 Uhr

17:00 Uhr

18:00 Uhr

19:00 Uhr

20:00 Uhr

21:00 Uhr

22:00 Uhr

23:00 Uhr

Als ich nach Hause wollte, wurde ich übrigens vom Kioskdetektiv angehalten und verdächtigt – keine Ahnung, was das sollte. Er zeigte mir die Bilder von der Überwachungskamera (siehe oben) und wollte viel wissen – habe dann am Schluss noch ein paar alte Tierwelt geschenkt gekriegt!!!

Und wachte dann am anderen Morgen irgendwie mit dieser vermaledeiten Sehnenscheidenentzündung (rechts) auf. So sehr, dass ich nicht mal mehr am Computer schreiben kann. Ich musste diesen Text einer lieben Nichte diktieren, die hat ihn nun für euch abgetippt. Und ich? Ich nehme mir jetzt mal frei, bis die Sache wieder ausgeheilt ist. Mal sehen. Und suche mir für nächstes Mal ein männerfreundlicheres Kiosk!!!

Euer B.B. (nach Diktat verreist)

Abgelegt unter: Kotzen — Tags:, , , , — Bruder Bernhard @ 11:57

26. September 2008

Eine unangenehme Krankheit hat mich befallen!

Weshalb ich den Beitrag zu diesem Bild nun unmöglich schreiben kann. Ich hab’s versucht. Bitte wünscht mir keine “Gute Besserung” – es ist mir so schon peinlich genug. Mehr davon bald!!!

Aber ihr könnt ja noch ein bisschen Radio hören

Abgelegt unter: Hinweis — Tags: — Bruder Bernhard @ 11:20

23. September 2008

Bruder Bernhard’s Radio läuft nun

In ganz jungen Jahren fuhr ich ja als Schiffsjunge zu hoher See. Wohl als einziger meiner Kameraden nahm ich den Begriff der ‘christlichen Seefahrt‘ ernst: Es wäre für mich undenkbar gewesen, so wie sie in jeder Hafenstadt ein Mädchen zu haben, dem sie selbstredend die spätere Heirat nicht bloss in Aussicht gestellt, nein, meistens richtig gehend versprochen hatten. Ein ganz schlimmer Schlingel – er ist ja unterdessen verstorben – war der einzige andere Schweizer an Bord, ein Blaise Cendrars aus La Chaux-de-Fonds, halt ein Welscher… die nehmens da nicht so genau. Item, lassen wir das!

Und so war meine einzige Freundin die Musik - die Musik der Heimat, aber auch die Musik der fremden Länder und Völker, die ja zu jener Zeit noch ganz zutraulich zu uns weissen Männern aufblickten, die, Göttern gleich, die Meere beschifften.

Auf hoher See, während der endlos langen Nachtwachen, war die Maultrommel mein Kumpan, mein zu Hause gebliebenes Grammophongerät der Quell zahlloser froher Melodien und schwermütiger Weisen, die ich von achtern nach Backbord immer wieder anschlug. Als ich dann in Capri ein mit Batterie betriebenes Koffergrammophon aus echt italienischer Fertigung, mit einem schicken Überzug aus abwaschbarem Plastic in gelb-rotem Prince-de-Galle-Muster mir kaufen konnte, war mein Glück vollkommen. Leider glitt ich kurz darauf beim Waschen des Klüvers aus, so dass ich 20 m tief vom Mast fiel. Danach entliess mich die Company wegen Verdachts auf Trunksucht – damals gab es eben noch keine Versicherungen.

Wieso erzähle ich diese schon fast vergessene Begebenheit aus meinem an besonderen Ereignissen sonst eher kargen Leben? Nun, das einzige, was mir aus dieser Zeit geblieben ist, ist die Kenntnis allerleier Knoten – Schifferknoten, Lymphknoten, Verkehrsknoten, gordischer Knoten, doppelt und dreifach geaxelte Knoten, Garnknoten – aber damit kann ich in meinem jetzigen Beruf nicht mehr viel anfangen. Kühe werden ja heutzutage nicht mehr angeknotet, sondern mit Computern eingehegt und gemelkt – eine sehr komplizierte Geschichte, die ich eventuell mal erkläre.

Und was mir auch noch geblieben ist: Dutzende von Schallplatten aus allen Ländern. Wenn meine Kameraden sich an Land den unchristlichsten Genüssen hingaben, die man sich nur vorstellen kann (ich bekreuzige mich hier), pflegte ich meine Ehrenmitgliedschaften in den lokalen Blasmusikkapellen, wodurch so manches Stück Musik mit mir den Weg zurück aufs Schiff fand. Schallplatten von Om Kalsoum, Aldemaro Romero, Hawaii Johnny, Javier Solis, Alfredo Serna, der Engel-Familie, Maysa, Carlos Gardel, den Lustigen Weinhauern aus Neckenmarkt undundundundund….

Und mit diesen Schallplatten möchte ich euch nun so erfreuen, wie sie mich in langen Jahren immer wieder erfreut haben. Dazu kommen auch viele Lieder der Heimat, wie ich sie auf der Schiffsbrücke, von Heimweh und Winden immer wieder gebeutelt, auf der Maultrommel blies.

Du findest mein Radioprogramm immer ganz oben rechts. Für heute kannst Du auch noch diesen Link hier anklicken, aber da dieser Beitrag mit der Zeit in den Tiefen der Vergangenheit verschwinden wird, ist dieser Moment flüchtig! Also, merk dir: Oben Rechts!!!

Ich habe, für wen’s interessiert, auch noch eine Anleitung auf die dortige Seite gestellt. Haben mir meine Neffen gemacht, danke schön. Vielleicht dient sie euch auch. Das Radio ist offen für alle, und es heisst laut.fm.

Übrigens kann man Bruder Bernhard auch als Schallplattenalleinunterhalter engagieren. Hab ich erst kürzlich beim Damenturnverein mit grossem Erfolg gemacht. Ihr könnt mir ein E-Mail schicken. Die Adresse ist bruderbernhard und dann hinten dran noch etwas mit bluewin. Ihr wisst schon. Ich darf sie hier nicht richtig angeben, denn: Das war an jenem fröhlichen Abend in Shanghai, wo ich auf meiner Maultrommel “Shanghai’d in Shanghai” geblasen habe – das kam denen in der Bar in den falschen Hals, und seither werde ich immer noch von den chinesischen Triaden gesucht! Ich habe bis heute nur überlebt, weil ich unter dem besonderen Schutz der Yakuza stehe. Ich habe nämlich mal in Tokyo die Tochter eines Bosses mit meiner fröhlichen Musik von der Schwermut befreit – eine Aufgabe, an der vorher Prinzen und Edle aller Länder gescheitert waren!!!

PS: Das Radio ist in der Beta-Phase – keine Garantie vom Lieferanten. Von mir hingegen schon!!!

Abgelegt unter: Hinweis, Unterhaltungskunst — Tags:, , — Bruder Bernhard @ 09:54

20. September 2008

In der Eau-de-Cologne-Hölle

Es war eine schöne Reise mit unserem Jodelchörli – Paris, Pigalle, Crazy Horse. Lange ist’s her. Aber den Duft habe ich immer noch in der Nase. Den Duft frisch eingeseifter Körper.

Damals gab’s nämlich noch keinen TGV, und wir mussten wie die hinterletzten Gammler den Nachtzug nehmen – Fahrzeit gute 8 Stunden ab Basel. Auf der Rückfahrt ist’s dann passiert: Bei Mulhouse im Elsass, es war so um die 6 Uhr morgens, quetschten sich noch ein Halbes Dutzend Elsässer in unser Abteil. Wir, die wir die ganze Nacht z Bluemete Trögli gesungen hatten, waren entsprechend müde und mussten übernächtigt gewirkt haben. Die verächtlichen Blicke dieser penetrant rechtschaffenen Elsässer sind mir heute noch gegenwärtig. Aber viiiieeeel schlimmer: Der Gestank dieser Pendlerclique, siehe oben, als wären sie beim Seifensieden in den Topf gefallen. Etwa so muss Kurt Beck, der aufrechte Deutsche Sozialdemobart, riechen. Sie glichen ihm auch, äusserlich. Sie sprachen aber dieses Halbfranzösisch (wenn überhaupt ein Wort fiel…)

An diese markante Episode musste ich denken, als ich auf einer Blogwerbung dieses Argument für ein gebrauchtes Einfamilienhaus auf dem Land fand:

.

Ja, so ist sie wohl, die Ostschweiz. Nur dort sind solche Argumente vorstellbar, oder Schilder wie dies hier, auf dem Sportplatz von Rebstein im Kanton St. Gallen:

öffnungszeiten sportplatz rebstein eingeschränkt

Es scheint, manche Leute können die Grabesruh kaum mehr erwarten! Wenn Sie auch dazu gehören: Das gebrauchte Einfamilienhaus hat 240 Quadratmeter und kostet knapp unter einer Million. Die Elsässer Pendlerclique würde sich dort jedenfalls wohl fühlen.

Schön eingerichtet ist es auch – ganz gediegen, äusserst geschmackvoll, und vor allem: gäbig zu Putzen! Was allerdings kaum nötig sein wird: wenn kein Besuch da ist, werden die Möbel ja mit Tüchern schonend gedeckt. Ich jedenfalls mach’ das.

Abgelegt unter: Kurz und gemein — Tags:, — Bruder Bernhard @ 12:48

19. September 2008

Gönnerhafte Plagöri

Ein zwei Tage altes Thuner Tagblatt, welches im Bähnli rumlag, feierte sie einmal mehr: Die Powerfrau. Diesmal im Zusammenhang mit irgend einem Vereinsanlass, weiss nicht mehr genau. Da kräuseln sich mir jeweils die Fussnägel, wenn ich diese gönnerhafte Zuschreibung lese. Den Powermann gibt es typischerweise nicht. Weil: Power ist sowieso eine männliche Eigenschaft, die muss gar nicht extra erwähnt werden. Hoden hingegen, das nur am Rande, haben offenbar nicht alle Männer, deshalb wird ja gerne hervorgehoben, dass einer Eier hat.

Sprache ist verräterisch. Körpersprache sowieso. Wörter genau so. Schlag nach bei André Dosé, dem man den zu gross geratenen Businessanzug buchstäblich anhören konnte, wenn er über sein Komitment sprach, um die Ehrlein nicht in den Defohlt rutschen zu lassen. Das reichte für den Aufstieg zum Manager des Jahres. Solche Leute werden in 50 Jahren chinesische Ausdrücke in ihr Imponiergehabe einfliessen lassen, und sie werden immer noch genau so lächerlich wirken wie heute.

Wo steht eigentlich Angela Merkel (um auch mal eine Frau ganz leise zu kritisieren), wenn sie immer wieder ‘die Menschen draussen‘ in den Mund nimmt? Immerhin noch auf der Erde. Sie spräche sonst wohl von den Menschen drunten. Wenigstens ist die hölzerne Sprache der Politiker in ihrer Dumpfheit absolut erheiternd und auch erhellend. Da kann ich lachen.

Das Lachen wird zum Gröhlen, wenn Fritz Bünzli uns von seiner Quality Time was vorlügt, die er gemeinsam mit seiner Familie in einem Zeitfenster verbringt, um so irgend etwas zu generieren.

So tönen Hirne, welche im Leerlauf mit Vollgas laufen – mit Gedankenmüll als Kraftstoff. Hm … das tönt jetzt schon fast wie ein Songtitel – zur Melodie von “That’s the sound of the men – working on a chain gahang” (Sam Cooke). Passt haargenau. Züri West, bitte übernehmen.


Hier noch ein bisschen ‘des Kaisers alte Kleider’ – Ospel-Bashing vom Schweizer Fernsehen.

Übrigens ein blatant passionantes Videoarchiv, die Emission ‘Reporter’

Abgelegt unter: Kurz und gemein — Tags:, — Bruder Bernhard @ 08:50

18. September 2008

Geh sterben, Bloglines

Per Zufall habe ich festgestellt, dass man über http://www.bloglines.com hier mitlesen kann. Das ist sicher praktisch, weil sich so ein eigentlicher Blog-Container anlegen lässt, alle Quellen an einem Ort versammelt sind.

Die ganz schlechte Nachricht: Bloglines ist so ein Mist, dass ich mich frage, ob das nicht eine konzertierte Aktion der Zeitungsverleger ist, um Blogs madig zu machen. Nicht nur, dass das Support-Forum dort in noch nie gesehenem Ausmass zugespamt wird.



Noch schlimmer ist, dass es Bloglines nicht schafft, die Beiträge originalgetreu abzubilden. So sieht dort der Linux-Test aus:


Gut, meine Neffen haben mir einen Trick verraten, um Blogline-konform zu publizieren. Aber ich alter Hund mag keine neuen Tricks!!!

PS einen Tag später: hab jetzt den einen Beitrag angepasst, da offenbar auch andere Reader mit relativen Links, wie meine Neffen das nannten, wenig anfangen können. Scheint aber nicht besser zu sein?

Abgelegt unter: Praxistest — Tags:, , — Bruder Bernhard @ 06:56

16. September 2008

Ich liebe lahme Witze

Dank an die Leser von Blogwiese- hier etwas, was ich Flasche schon lange gesucht …

Abgelegt unter: Unterhaltungskunst — Tags:, , — admin @ 14:12

14. September 2008

Für den Kindergeburtstag: Albanische Schnitzel

Was essen Kinder am Liebsten? Genau! Und das ist doch sooo ungesund, heisst es!!Nicht läge mir ferner, als den bundesamtlichen Präventionsfachleuten zu widersprechen. Nein, als hoffentlich baldiger Bezüger von Direktzahlungen will ich gerne mein Teil zur Hebung der Volksgesundheit unter besonderer Berücksichtigung des Kindswohles beisteuern.Deshalb hier mein altbewährtes Rezept für Albanische Schnitzel – ich konnte es auch bereits an echten Kindern ausprobieren, 100% wahr!!! Sie haben es geliebt.

  1. Geh zum Metzger deines Vertrauens und bestelle 2 Kilo Kuheuter. Dieser wird bereits gekocht verkauft – frage zur Sicherheit noch danach
  2. Schneide die Teile, die je zwischen 500 g und 1 Kilo wiegen, in handtellergrosse, 1 cm dicke Scheiben
  3. Würze die Scheiben mit Salz, Pfeffer und Aromat – oder frag beim Metzger nach seiner SpezialAromatKopie für Fleisch! Du darfst eher kräftig würzen, die Euter vertragen das.
  4. Lege eine der Scheiben auf den Grill oder brate sie in der Pfanne. Achtung, sie soll nicht austrocknen!
  5. Schneide nach vielleicht 4 Minuten mal ein Stück ab und beiss hinein. Gut? Nicht zu trocken? Durch?
  6. Wenn der Test erfolgreich war, die erste Portion für die kleinen Rangen braten
  7. Nimm ein halbiertes Mütschli (Achtung: NICHT M-BUDGET!!!) oder 2 dünne Scheiben Brot, bestreiche eine Hälfte mit Senf
  8. Lege ein bis zwei Euterscheiben zwischen die Hälften und gib so viel Ketchup drauf wie’s grad noch geht, ohne dass es trieft
  9. Serviere und betone, es seien ALBANISCHE SCHNITZEL. Lass Dich auf keine Diskussionen über die Herkunft des Fleisches ein, bleibe standhaft mysteriös!!!


 E Guete!!!PS: für weitere Auskünfte stehe ich selbstverständlich jederzeit zur Verfügung

Abgelegt unter: Essen — Tags:, , — Bruder Bernhard @ 14:04

Im Praxistest: Linux

Meine Neffen liegen mir seit Jahren damit in den Ohren: Linux sei der Hammer, ich müsse das jetzt endlich unbedingt mal testen. Ich könne es ganz einfach herunterladen, meinten sie. Doch irgendwie klappte das nie – was möglicherweise daran liegt, dass die Distanz zum WLAN-Zugang im Tal einfach zu gross ist.

So war ich hoch erfreut, als ich bei meiner wöchentlichen Einkaufsfahrt in die Stadt (Landi, Türkenlädeli, Otto’s) auf viele ganz grosse Kisten voller Linux stiess. Zu einem absolut unschlagbaren Preis: 10 Kilo um die 10 Franken.

Genau weiss ich es nicht mehr, weil ich die Kassenzettel immer bei Grosstante Bethli abgebe – seit sie den Kaffeerahm nicht mehr verträgt, sammelt sie halt diese. Und ihre Sammlung ist beeindruckend – das Kunstmuseum Biel hat schon Interesse angemeldet, nachdem Chiarenza-Hauser ihre seinerzeitige Ausstellung (ebenfalls alles Kassenzetteli) abgebaut haben.

Ich habe also meinen Blackbox-Test 100:1* hervorgeholt und dieses Linux da durch gejagt.

Und hier sind die Resultate ** (vorneweg: Mit Bravour bestanden….):

Input*** 1: Output**** 1:
Input*** 2: Output**** 2:
Input*** 3: Output**** 3:

Sie fragen sich nun gewiss, warum der Test erfolgreich verlief – denn auf Sie als Laie wirkt das Resultat wahrscheinlich bizarr. Nun, mir ging es zunächst genau so.

Dann habe ich bei meinen Neffen nachgefragt, und danach war alles klar: Man muss zwischen den einzelnen Durchgängen den Waschmaschinen-Cache leeren!!! Hätt’ ich auch selber drauf kommen können, schliesslich helfe ich manchmal in der Landi aus, und da musste ich auch schon Rechnungen übers Internet bezahlen…. Nach Leeren des Cache kam dann wie erwartet nicht mehr die Strickjacke raus, sondern – na das raten Sie mal selber.


Linux kann also mit der oben erwähnten Einschränkung absolut empfohlen werden, und es reicht für 90 Waschgänge!!!

Bezugsquelle: Otto’s


Fussnote:

*) 100:1 = Wahrscheinlichkeit, dass das Resultat den Erwartungen entspricht

**) alle Bilder und Testresultate unterliegen dem Copyleft

***) das geht hinein

****) das kommt heraus

Abgelegt unter: Praxistest — Tags:, , , — Bruder Bernhard @ 12:35

13. September 2008

An Wänden horchen

Damals, vor dem Krieg, als es noch keine Blogs gab, kaum Zeitungen im Netz zu lesen waren, kein Youtube dem linksextrem unterwanderten Fernsehen den Garaus machte, da war richtiger Spass fast nur offline zu haben. Aber der Geheimtipp, das waren die Newsgroups des deutschsprachigen Usenets zu Voll- oder Neumondzeiten. Da feierte ein Regulierungswahn sich selber in der Gruppe Umgangsformen - jederzeit für einen Lacher gut. Meistens wurde hier ein unschuldiger Fragesteller aus der Gruppe Fischzucht abgekanzelt, weil seine Fragestellung nicht genehm war, er unter Pseudonym postete, oder weil er Outlook Express von Microsoft verwendete. In den verschiedenen Admin-Gruppen kann man sich heute noch köstlich amüsieren, wenn etwa jemand eine Frage zu Personal Firewalls, am Besten noch jener von Norton, stellt: Hier ein Beispiel, wo der Pornostar Lisa de Leuw  ein Problem mit ZoneAlarm hat. Selbstverständlich sagt man ihr als erstes: Schmeiss weg die Software. Diese telefoniert zudem nach Hause. Worauf sie fragt: Wusste gar nicht, dass man mit Zone Alarm auch telefonieren kann …. :-) )) .Das Lustigste an diesen Admins ist ihre Vorstellung des Guten Users: Der Gute User liest sich klaglos durch gefühlte 100 Links durch und bildet sich selber zum Sicherheitsexperten aus. Dann braucht er auch kein Firewall-Gedöns mehr …. Die Links werden denn auch immer als Standardantwort unter dem martialischen Begriff

Linkblock    

gepostet.Ganz spassig sind auch alle Admin-Gruppen, wo der vorgebliche Usenet-Verwalter Juergen Ilse den Ton angibt. Abgesehen davon, dass es eine Usenet-Verwaltung so wenig gibt wie eine Zentralstelle für Internet-Kontrolle: Der Mann kann sich noch nach Jahren immer wieder fuxen über Leute, die sich im Internet nicht seinen Richtlinien gemäss verhalten. Hier die erst beste lange Debatte aus dem Google-Archiv der gesammelten Peinlichkeiten. Und weil’s grad so schön ist: Hier noch eine typische Debatte, die harmlos beginnt, wobei der Kenner den Zwist schon ziemlich früh keimen sieht… Oder gib mal in Google unter ‘Groups’ den Suchbegriff 

Geh sterben 

ein. Sehr amüsant.Übrigens: ist nicht jetzt grad Vollmondzeit?    

Abgelegt unter: Kurz und gemein — Tags:, , , — Bruder Bernhard @ 10:26
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