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La Triperie - Bruder Bernhard
steht ein für die Inneren Werte!!!

4. Dezember 2009

Mara lesen

Wenn ich die Minarettdebatte grob überblicke, haben wir zwei grundverschiedene Positionen. Die eine tut sehr nachdenklich und kommt in langen mäandernden Schritten zur Überzeugung, Muslime würden halt unsere Regeln nicht einhalten. Worauf die andere Seite immer wieder zu zeigen versucht, dass unsere Gesetze eine klare Grundlage bieten, diese Regelverstösse zu ahnden. Und alles andere, das Heranbehaupten zusätzlicher ungeschriebener Regeln, als Wischiwaschi entlarvt.

Meine Leseempfehlung aufs Wochenende:

Dazu ein bisschen Musik…

Muezzin?



Abspielknopf unter der Kassette betätigen.

Dann würde ich mir auch noch die Sendung im Club anschauen, mit der “Feministin” Julia Onken und dem falschen Professor und falschen NZZ-Korrespondenten (dieselbe Person). Ich zumindest möchte keinesfalls bei diesen Leuten auf dem rechten Sofa sitzen.

Abgelegt unter: Hinweis — Tags: — Bruder Bernhard @ 10:00

3. Dezember 2009

All diese Frauen wollen mich!!!

Wer der SVP glaubt, sie werde sich der Probleme annehmen, der glaubt auch das. Genau darum hört auch das nie auf.

Wieso trägt die, welche Sex will, eine Schibrille am Strand? Ausländer, halt…

Abgelegt unter: Hinweis — Tags: — Bruder Bernhard @ 18:54

24. November 2009

1:24 in der Schweizer Blogsphäre

Ich will jetzt nicht sagen, auf welchem Hardcore-Christenblog ich das Video gefunden habe (Sex ist Mord mit Kondomen als Waffe…), sonst werde ich zugespamt. Aber eine Frage ist jetzt endlich geklärt: Wie sieht der Tod eigentlich aus? Haben sie uns also immer belogen mit ihrem ‘weissen Licht’.

Wer die grosse Kommission ist? define:Great Commission

Abgelegt unter: Hinweis — Tags: — Bruder Bernhard @ 00:00

18. November 2009

Die Katzen des Muammar al-Gaddafi

Was haben wir uns auf dem Fussboden gerollt, als wir die Berichterstattung von Radio Suisse Romande hörten. Kurz vorher hatte Gaddafi gefordert, die Schweiz solle aufgelöst und ihre Regionen den Nachbarländern zugeschlagen werden. Was war das für ein Heulen und Zähneklappern hier im Lande.

Gaddafi hatte einige Wochen später seinen ersten Auftritt vor der UNO-Vollversammlung in New York. Die Schweizer hatten sich im Vorfeld schon gefragt, ob er wohl seine Forderung hier wiederholen würde.

Tja, und so war die erste Frage der Heimatredaktion von RSR1 an den UNO-Korrespondenten in New York, ob Gaddafi eben dies nun getan hätte. Dessen Antwort werde ich nie vergessen:

“Kadhafi a d’autres chats à fouetter à l’ONU”

Gaddafi hat an der UNO andere Katzen auszupeitschen. Die Vorstellung, der Raïs peitsche in einem Keller des UNO-Gebäudes in New York irgendwelche Strassenkater aus …. j’étais mort de rire.

Ah ja, die Übersetzung, für alle Fälle: Mit dieser stehenden Redewendung ist gemeint, man habe wichtigeres zu tun als….

Überhaupt konnte ich meinen französischen Wortschatz im Zusammenhang mit der Libyen-Affäre ziemlich aufpolieren. Jean Ziegler über die erste Reise von Bundespräsident Merz nach Tripoli, die in der Entschuldigung an die Familie Gaddafi gipfelte:

“Monsieur Merz s’est fait rouler dans la farine”

Nun aber mal ganz im Ernst. All das ist schon recht lange her. Mehrere Wochen sind vergangen. Die Familie Gaddafi hat ziemlich Wirbel gemacht in der Schweiz, ich zähle mal ihre Erfolge bisher auf:

  • Bundespräsident Merz wurde vorgeführt und der Lächerlichkeit preisgegeben, sein politisches Schicksal scheint besiegelt
  • Die Schweiz erschien als hektischer Ameisenhaufen, wo jeder gegen jeden schiesst, das Schicksal der Geiseln und der Verhandlungserfolg hinter der persönlichen Profilierung und dem politischen Mütchen, das zu kühlen ist, zurück tritt
  • Kamerad Jean Ziegler, zu Beginn als grosser Libyenkenner, Freund der libyschen Bourgeoisie und einziger Schweizer mit Zugang zu Gaddafi dargestellt, scheint sich ziemlich blamiert zu haben
  • der neue Bundesrat Didier Burkhalter wird noch vor Amtsantritt in ein schräges Licht gerückt, weil er eine Militäraktion zur Befreiung der Geiseln erwogen haben soll, was Libyen hinwiederum als Vorwand zur Festsetzung der Geiseln an einem unbekannten Ort nimmt; unterdessen sind sie ja zurück in der schweizer Botschaft, unfähig, das exterritoriale Gebiet zu verlassen
  • die Genfer Kantonsregierung steht als Sauhaufen da, der eine Zeitung ungestraft Fotos aus der Akte Hannibal Gaddafi abdrucken lässt, und das erst noch auf dem Höhepunkt der diplomatischen Krise
  • in das selbe Kapitel gehört auch das Outing der Boulevardpresse als politisch unverantwortliches Pack, wenn es nur der Auflagesteigerung dient. Das ist zwar nichts wirklich Neues, aber schockierend ist die politische Brandstifterei des Blick und der Tribune de Genève schon. Denn es geht hier auch um das Wohl zweier Geiseln… Die Zeuselei mit den photogeshopten Frisuren von Hannibal Gaddafi habe ich zum Beispiel überhaupt nicht lustig finden können; ich bin bestimmt nicht engmaschig, aber Satire war das nicht, sondern billigste Ranschmeisserei an eine vermutete Stimmung im sog. Volk – gehört eigentlich in meine selten gebrauchte Kategorie ‘Kotzen’!
  • die Respektabilisierung politischer Gesundbeter wie des ehemaligen Bodyguard und heutigen SVP-Populisten Stéphane Valente, der unter dem Vorwand der bedingungslosen Unterstützung der Geiseln sein Steckenpferd, die Sozen-Jagd, hegt und pflegt
  • in der Hoffnung, die letzten 2 Millimeter zu einer Freilassung der Geiseln zu überwinden, geben sich schweizer Intellektuelle zu im Nachhinein eher blamablen Briefen an “Monsieur le Guide de la Grande Révolution”, “Monsieur le Président”, “Monsieur Kadhafi”, “Monsieur Muammar Kadhafi, Guide de la Révolution libyenne” her – ganz vorsichtig, um ja kein weiteres Öl ins Feuer zu giessen – während der Stammtisch schäumt…

Und so freue ich mich nun doppelt und dreifach, dass heute in einer konzertierten Aktion einiger Blogger an den Kern der Auseinandersetzung erinnert wird.

Zwei Menschen sind seid über einem Jahr faktisch Gefangene der Familie Gaddafi, die sich ihrer bedient, um Rache an der Schweiz und dem Kanton Genf zu nehmen. Ganz ungeachtet des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen Hintergrundes dieser zwei Menschen ist es völlig unannehmbar, dass sie Spielball einer herrschenden Familie in ihrer Auseinandersetzung mit der Schweiz bleiben.

Ich sage jetzt einfach: Die Familie Gaddafi hat ihre Rache gehabt, sie soll nun die Geiseln frei lassen.

An das Schicksal der beiden Geiseln erinnern heute auch die Blogs Die Kreide, Bobsmile, Zappadong, Thinkabout, Lupe, Augenreiberei

Abgelegt unter: Hinweis — Tags:, — Bruder Bernhard @ 09:31

6. November 2009

Preisträger Marty André

Nach den langen und interessanten Diskussionen in der Beiz 2.0 zu Minaretten, prügelnden Jugendlichen und dem (Un-)Sinn des leer einlegen als Protest freue ich mich ganz einfach. Und zwar über den Preisträger 2009. André Marty wird der Kath. Medienpreis zugesprochen.

Herzliche Gratulation.

Kommt gerade im richtigen Moment, dieser Preis an den unerschrockenen Nahost-Korrespondenten, der auch auf seinem Blog immer wieder aus der Kampfzone Israel, den besetzten Gebieten und Gaza berichtet.

(via Augenreiberei, wo Titus den Preisträger mit einem längeren Beitrag würdigt – merci)

Abgelegt unter: Hinweis — Tags: — Bruder Bernhard @ 13:45

1. November 2009

Sex, Huren und Metall

Ach, keine Angst – dies ist nur die erneute Ankündigung meines neuen zweiten Blogs gleich hier um die Ecke, und dort werden halt solche musiknahen Themen behandelt. Erneut, weil ja meine Triperie zu Wochenbeginn kurz geschlossen war, wegen Grossreinemachen, sozusagen, und deshalb diese grossartige News in einer Zeitfalte verschwunden ist. Übrigens, falls welche über Slug.ch diesen Blog zu pflegen lesen äh… lesen pflegen, ich glaube, nach der Neuinstallation ist der Feed dort drüben rausgefallen. Hoffe, ihr findet mich trotzdem noch?

Also, es geht dort drüben vor allem um Musik, und dies vor allem im Zusammenhang mit meinem immer noch existenten Kassettenlabel Calypso Now. But achtung, it’s international!!! Life is tough and then you die, wie ich so schön schon öfters sagte…

PS: wahrscheinlich werde ich bald den technologischen Fortschritt mitmachen und eine Videoabteilung angliedern, ich gedenke nämlich Webseiten auf Video herauszugeben für jene, die noch keinen Computer oder Internetanschluss haben. Tja, Ideen muss man eben haben. Die Technologie, die ist ja bereits verfügbar.

Abgelegt unter: Hinweis — Tags:, , — Bruder Bernhard @ 18:57

24. Oktober 2009

Totes Tier im Bett

Von der Fischer Bettwarenfabrik in Wädenswil, Sie können grad zuschauen, wie es verarbeitet wird, kostet ab nur 200 Franken, interessiert mich sehr

gute Nacht

Abgelegt unter: Hinweis — Tags: — Bruder Bernhard @ 00:05

20. Oktober 2009

Edipresse: Passiver Widerstand?

Ist es Zufall, hat es Methode? Am vorletzten Freitag hat Edipresse, die Neuerwerbung von Tamedia Zürich, die Entlassung von 50 Personen in ihrem Druckzentrum Bussigny bekannt gegeben, zusammen mit 30 Journalisten und 20 weiteren, die in den “Services annexes” arbeiten – 100 auf 1100 Beschäftigte.

Am Samstag darauf habe ich als Abonnent keine Zeitung erhalten. Die Begründung war eine Panne im Druckzentrum Bussigny.

Diesen Samstag dasselbe – keine Zeitung, Panne im Druckzentrum.

Aus Le Temps von gestern Montag, 19.10.09

Aus Le Temps von gestern Montag, 19.10.09

Le Temps hat auf meine Nachfrage kein Hehl daraus gemacht, dass ihre Zeitung wirklich in diesem Druckzentrum gedruckt wird, wo 50 Personen entlassen worden und letzte Woche ebenfalls eine Panne aufgetreten sei. Ich habe fast das Gefühl, ja ich bin mir sogar sicher, dass zwischen den Entlassungen und der doppelten Panne ein Zusammenhang besteht. Schliesslich machen die 50 Personen in der Druckerei einen Sechstel der Belegschaft aus, und ich würde mich nicht wundern, wenn die Botschaft lautet: Dann druckt eure Zeitung doch selber… Vielleicht ist es aber auch ein Managementfehler und es fehlen schlicht die Kapazitäten? Auf jeden Fall sind Pannen an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden für eine Zeitung glaub’ ich schon ein starkes Stück – etwa wie wenn das Quartiermigros nicht öffnen könnte, weil der Filialleiter mit dem Schlüssel in die Ferien gefahren ist, und zwar als Wiederholungstäter zweimal nacheinander.

Diese ehemaligen Zeitungsverleger und heutigen Verramscher sind wirklich daran, eine ganze Kultur kaputt zu schlagen. Aber das wissen wir ja schon lange.

Abgelegt unter: Hinweis — Tags:, — Bruder Bernhard @ 09:37

7. Oktober 2009

Nach Polanski: Neuer Ausschaffungsskandal aufgedeckt!!!

Zu Polanski habe muss ich nichts mehr sagen. Es steht alles in diesem Blog, weiter unten.

Nur ein paar Tage nach der Polanski-Affäre deckt Kollege ugugu einen neuen Ausschaffungsskandal auf.

Die Petition ist schon unterwegs. Es haben auch die diversen französischen und polnischen Minister wieder Protest eingelegt, Micheline Calmy-Rey wird morgen bestimmt ihr Statement dazu abgeben und die Ausschaffung kritisieren; da will auch das Züricher Filmfestival nicht zurück stehen, das sich in den letzten Tagen stark politisiert hat.

BHL

BHL

BHL äh Binswanger bereitet eine entsprechende Kolumne vor. Arena und Club stehen in den Startlöchern, Dutzende Journalisten belagern die Gefängnisse, wo sie den noch in Ausschaffungshaft sitzenden Jugendlichen vermuten.

Wie sagte doch Wayne jeweils: NOT!

Abgelegt unter: Hinweis — Tags:, , — Bruder Bernhard @ 20:33

26. September 2009

Medienlese hat schon Oktober

Vorhin wollte ich mir im Archiv von Medienlese noch einen Link sichern, bevor diese eingestellt wird. Pustekuchen: Bei der Medienlese ist schon Oktober. Denn im Oktober soll sie eingestellt werden…

Wie schrieb Hogenkamp im April 2009:

—-Schnipp—-

Dieses Posting in eigener Sache ist leider eines mit schlechten Nachrichten: Wir von Blogwerk haben beschlossen, medienlese.com am 30. April einzustellen. Das tut weh, aber die wirtschaftliche Entwicklung lässt uns kaum eine andere Wahl.

Update: Nachdem sich einige Leser mit einer Spendensammlung für die Rubrik “6 vor 9″ ins Zeug gelegt haben, wird medienlese.com vorerst bis Oktober 2009 weiter bestehen.

—-Schnapp—–

Schon im April hatte ich mich ja gegen die Geldsammlung für Medienlese-Betreiber Blogwerk AG ausgesprochen. Dass Blogwerk aber das Culot hätte, Medienlese trotz Spenden und Zusage bis Oktober grad gänzlich vom Netz zu nehmen, so dunkel konnten meine Gedanken gar nicht sein. Denn Medienlese wurde nun nicht nur eingestellt (zudem vor dem versprochenen Termin), man findet auch kein Archiv mehr. Der Link www.medienlese.com führt nur noch auf netzwertig.com. Käse: Im Juli war ich über Medienlese auf den Blog eines offenbar sachkundigen deutschen (Ex-)Journalisten gestossen, der aus seinem Exil auf einer griechischen Insel interessante Analysen abfeuerte. Den hätte ich gerne wieder mal gelesen.

Vielleicht kann jemand helfen?

Zum Glück habe ich bei Medienlese kaum je kommentiert, sonst würde ich mich jetzt schon verarscht fühlen.

Abgelegt unter: Hinweis — Tags:, — Bruder Bernhard @ 20:13
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